Während Gold neue Rekordmarken erreicht, übertrifft Silber mit atemberaubenden 150 Prozent Wertzuwachs alle Erwartungen. Die Edelmetalle erleben ein Comeback wie seit 1979 nicht mehr.
Der Goldpreis hat mit 4531 Dollar pro Unze einen historischen Höchststand erreicht. Experten sehen den Grund für diese Entwicklung in den zunehmenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten. In Krisenzeiten greifen Anleger traditionell auf Edelmetalle als Wertspeicher zurück. Die Preisanstiege sind beachtlich: Gold verzeichnet seit Jännerbeginn einen Zuwachs von nahezu 70 Prozent, während Silber mit über 150 Prozent sogar noch stärker zulegte – eine Dynamik, wie sie zuletzt 1979 zu beobachten war.
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Politische Faktoren
Die aktuelle Haushaltssperre in den USA verstärkt diesen Trend zusätzlich. In diesem Umfeld suchen Investoren vermehrt Schutz in Edelmetallen oder alternativen Anlagen wie Bitcoin. Besonders seit Donald Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt und seinen kritischen Äußerungen gegenüber der US-Notenbank ist das Vertrauen in den Dollar und amerikanische Staatsanleihen merklich gesunken.
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Industrielle Bedeutung
Silber profitiert neben seiner Funktion als Krisenwährung auch von seiner industriellen Bedeutung. Das Edelmetall ist ein unverzichtbarer Rohstoff bei der Produktion von Halbleiterchips für künstliche Intelligenz, die in Rechenzentren weltweit zum Einsatz kommen.