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Verkehrsbehinderung

Öffi-Chaos durch Falschparker: So oft mussten die Bims 2025 stehen bleiben

Öffi-Chaos durch Falschparker: So oft mussten die Bims 2025 stehen bleiben
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Falschparker bremsen Wiens Öffis aus: Über 1.500 Fahrzeuge blockierten heuer Straßenbahnen und Busse. Die Stadt reagiert mit Umbaumaßnahmen und höheren Strafen.

Insgesamt 1.531 Fahrzeuge behinderten in diesem Jahr in Wien den öffentlichen Verkehr durch falsches Parken auf Straßenbahngleisen oder an Bushaltestellen. Dies geht aus einer Mitteilung der Wiener Linien vom Dienstag hervor. Für die öffentlichen Verkehrsmittel stellen solche Behinderungen, die häufig auf Unachtsamkeit der Fahrzeughalter zurückzuführen sind, ein erhebliches Problem dar. Die Wiener Linien betonen, dass selbst nach der Beseitigung des Hindernisses die Wiederherstellung regulärer Taktzeiten oft längere Zeit in Anspruch nimmt.

Die Zahl der notwendigen Einsätze ist laut Auskunft der Wiener Linien an die APA rückläufig. Während 2010 noch 3.600 Fälle von verkehrswidrig abgestellten Fahrzeugen registriert wurden, sank diese Zahl bis 2020 auf 1.649. In den letzten Jahren hat sich der Wert bei etwa 1.500 Vorfällen eingependelt. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Verkehrsbetriebe 1.528 derartige Störungen.

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Bauliche Erfolge

An einigen besonders problematischen Stellen konnten durch bauliche Veränderungen die Zahlen der Falschparker deutlich reduziert werden. Besonders erfolgreich zeigten sich bauliche Umgestaltungen. So wurde ein Brennpunkt in der Kreuzgasse durch entsprechende Umbaumaßnahmen entschärft, wie die APA berichtet.

Die Anzahl falsch abgestellter Fahrzeuge konnte dort erheblich verringert werden. In Wien-Währing sank die Zahl der Vorfälle von 363 im Jahr 2020 auf 243 im Jahr 2025.

Höhere Strafen

Neben baulichen Maßnahmen soll auch eine Erhöhung der Strafgelder für widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge ab 2026 zur Verbesserung beitragen. Die Strafe steigt dann von bisher 365 Euro auf 467 Euro – ein Betrag, der dem Preis der Jahreskarte der Wiener Linien bei einmaliger Zahlung entspricht.

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„Wer falsch parkt und damit Busse oder Straßenbahnen blockiert, legt den öffentlichen Verkehr lahm und schadet hunderten Fahrgästen – das ist rücksichtslos und inakzeptabel“, betonte Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Sie kündigte weitere Maßnahmen gegen Falschparker an und unterstrich, dass es sich dabei keineswegs um ein Kavaliersdelikt handle.

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KO KOSMO-Redaktion
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