Neujahrsalarm in Meidling: Während die Feuerwehr brennende Mülltonnen löscht, wächst bei den Bewohnern die Angst vor eskalierendem Vandalismus in ihrer Siedlung.
In der Wohnsiedlung „Am Schöpfwerk“ in Wien-Meidling entdeckte eine Anrainerin am Neujahrstag gegen 19 Uhr einen Brand im Innenhof. Die Berufsfeuerwehr Wien rückte umgehend aus und konnte die Flammen, die zwei Mülltonnen erfasst hatten, rasch unter Kontrolle bringen. Wie die Landespolizeidirektion Wien auf Anfrage bestätigte, blieb eine anschließende Fahndung nach den Verursachern erfolglos.
„Mein jüngster Sohn ist gerade einmal elf Jahre alt geworden. Ich wohne seit Jahren hier und möchte eigentlich nicht weggehen. Manchmal denke ich aber, dass es besser wäre„, schildert die dreifache Mutter ihre wachsende Verunsicherung nach dem Vorfall, der sie sichtlich erschütterte.
Die Problematik des Vandalismus stellt für die Bewohner der Wohnhausanlage keine Neuheit dar. Regelmäßig sehen sich die Anrainer mit brennenden Abfallbehältern, verunstalteten Hauswänden und weiteren mutwilligen Sachbeschädigungen konfrontiert.
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Präventive Maßnahmen
Die Lage bleibt trotz verstärkter Polizeipräsenz während der Silvesternacht angespannt. Wiener Wohnen setzt inzwischen auf verschiedene präventive Strategien. Dazu gehört eine intensive Kooperation mit der Grätzlpolizei, die gemeinsam mit der Hundestaffel gezielte Kontrollen durchführt. Zusätzlich verstärkt Wiener Wohnen selbst die Präsenz durch eigene Ordnungsberater vor Ort.
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Zu den baulichen Maßnahmen zählt laut Auskunft der Pressesprecherin die Installation vandalismussicherer LED-Beleuchtung. Ergänzend steht das Nachbarschaftsservice wohnpartner den Mietern als regelmäßiger Ansprechpartner zur Verfügung und ist häufig in der Wohnhausanlage unterwegs.
Dennoch bleibt bei manchen Bewohnern die Sorge, dass die Übergriffe nicht auf den Außenbereich beschränkt bleiben könnten.
Sondern künftig auch die Wohngebäude selbst betreffen könnten.