Schüsse in Ottakring alarmierten die Nachbarschaft und lösten einen WEGA-Einsatz aus. Der Grund für den Knall überraschte selbst die Spezialeinheit.
In Wien-Ottakring lösten mehrere Schüsse am Dienstagabend einen Großeinsatz aus. Anwohner verständigten sofort die Polizei, woraufhin die Spezialeinheit WEGA aufgrund der potenziellen Gefährdungslage ausrückte. Mit schwerem Gerät ausgestattet drangen die Einsatzkräfte in die betreffende Wohnung ein, aus der die Schussgeräusche gemeldet worden waren.
In den Räumlichkeiten trafen die Beamten auf einen männlichen Bewohner. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Polizisten eine unter dem Bett versteckte Schreckschusspistole. Auch die dazugehörigen Patronenhülsen befanden sich noch in der Wohnung.
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Serbisches Neujahrsfest
Im Zuge der Befragung gab der Mann an, keineswegs in böser Absicht gehandelt zu haben. Er begründete den Einsatz der Waffe mit dem serbischen Neujahrsfest. Nach dem Julianischen Kalender wird der Jahreswechsel traditionell in der Nacht vom 13. auf den 14. Jänner gefeiert.
Trotz seiner kulturell begründeten Erklärung blieb der Vorfall nicht ohne Konsequenzen. Die Behörden verhängten gegen den serbischen Staatsbürger ein vorläufiges Waffenverbot.