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Isolierung

Ebola-Verdacht in Österreich: Behörden starten Suche nach Kontaktpersonen

Ebola-Verdacht in Österreich: Behörden starten Suche nach Kontaktpersonen
FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Ein Ebola-Verdachtsfall in Oberösterreich versetzt die Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft – erste Tests liefern ein vorläufiges Ergebnis.

Eine Person, die am Montag aus Uganda nach Österreich eingereist ist, wurde in einem oberösterreichischen Krankenhaus aufgenommen und isoliert, um mögliche Ebola-Symptome medizinisch abzuklären. Da Uganda derzeit von einem aktiven Ebola-Ausbruch betroffen ist, erfolgten Isolierung und Behandlung in Übereinstimmung mit den geltenden medizinischen Leitlinien.

Vorläufiger Befund

Eine erste Blutuntersuchung erbrachte keinen Nachweis einer Ebola-Infektion. Dieser vorläufige Befund muss jedoch durch eine zweite Probe noch bestätigt werden. Bis zum Vorliegen dieser Ergebnisse bleibt die betroffene Person in stationärer Isolation.

Das Behandlungsteam beschreibt ihren Gesundheitszustand als stabil. Im Laufe der nächsten Stunden soll sie per Infektionstransport in eine Spezialklinik nach Wien verlegt werden.

Die Landessanitätsdirektion sowie die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung gaben am Donnerstag bekannt, dass die Person – ob Mann oder Frau, ist nicht bekannt – am Mittwoch aufgrund bestehender Krankheitssymptome zur stationären Abklärung ins Krankenhaus eingewiesen worden war. Noch am Mittwochabend leiteten die Gesundheitsbehörden das Kontaktpersonenmanagement ein.

Zu weiteren Einzelheiten äußern sich die Behörden unter Verweis auf den Datenschutz nicht. Weder die betroffenen Krankenhäuser in Oberösterreich noch jene in Wien wurden namentlich genannt.

Globale Lage

Im Zusammenhang mit dem laufenden Ebola-Ausbruch verzeichnet die Demokratische Republik Kongo inzwischen mehr als 900 Verdachtsfälle und über 200 Todesfälle. Aus dem Nachbarland Uganda liegen keine entsprechenden Zahlen vor.

Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich die Lage in den betroffenen afrikanischen Ländern weiter verschlechtern wird.

Ebolafieber gilt als hochansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit.

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KO KOSMO-Redaktion
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