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Immobilienbetrug

Fremdes Grundstück inseriert – Steirerin flog beim Besichtigungstermin auf

Fremdes Grundstück inseriert – Steirerin flog beim Besichtigungstermin auf
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Grundstück, das ihr nicht gehört – trotzdem inseriert, besichtigt und fast verkauft. Der Plan einer 30-Jährigen flog auf.

Eine 30-jährige Frau aus der Südoststeiermark soll Ende Juli eine Liegenschaft, die ihr nicht gehört, über eine Internetplattform zum Verkauf angeboten haben. Der geforderte Preis lag deutlich unter dem tatsächlichen Marktwert – im niedrigen fünfstelligen Bereich. Ein potenzieller Käufer schöpfte Verdacht und ließ die Eigentumsverhältnisse überprüfen, wobei sich herausstellte, dass das Grundstück im Eigentum eines Unternehmens steht.

Verdacht geschöpft

Anfang August besichtigte die Verdächtige das Objekt gemeinsam mit dem Kaufinteressenten. Sie behauptete, das Grundstück befinde sich seit Jahren im Familienbesitz, und legte einen Kaufvertrag vor – einen aktuellen Grundbuchauszug konnte sie jedoch nicht vorweisen. Parallel dazu war das Inserat auch den tatsächlichen Eigentümern aufgefallen, die daraufhin Anzeige erstatteten.

Identifikation per Foto

Anhand von Fotos, die bei der Besichtigung entstanden waren, gelang es den Ermittlern, die 30-Jährige zu identifizieren. Bei ihrer Einvernahme bestritt sie jede Beteiligung.

Sie wird nun wegen des Verdachts des versuchten schweren Betrugs angezeigt.

Nach österreichischem Strafgesetzbuch ist schwerer Betrug gemäß § 147 StGB bei einem Schaden von über 5.000 Euro mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bedroht, während bei einem Schaden von über 300.000 Euro eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vorgesehen ist. Diese Strafdrohungen gelten auch für den versuchten schweren Betrug.

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KO KOSMO-Redaktion
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