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Medizinfehler

30-Jährige verlor gesunde Gebärmutter nach Falschdiagnose – Klinikum räumt Schuld ein

30-Jährige verlor gesunde Gebärmutter nach Falschdiagnose – Klinikum räumt Schuld ein
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Labor-Fehler, eine falsche Diagnose – und eine 30-Jährige trägt die Konsequenzen für immer.

Eine 30-jährige Frau aus Oberösterreich trägt die Folgen eines gravierenden medizinischen Fehlers im Kepler-Klinikum in Linz – und das voraussichtlich für den Rest ihres Lebens. Auf Basis einer fehlerhaften Krebsdiagnose wurde ihr die gesunde Gebärmutter entfernt, ein Eingriff mit dauerhaften gesundheitlichen Konsequenzen. Das Klinikum hat den Fehler inzwischen eingeräumt und erklärt sich bereit, die Haftung vollständig zu übernehmen.

Fatale Fehldiagnose

Im Juni 2025 sollte ursprünglich ein Routineeingriff stattfinden. Stattdessen nahm die Situation für die junge Frau eine dramatische Wendung. Ein nachträglich eingetroffener Befund legte den Verdacht auf einen hochaggressiven Tumor nahe – obwohl keine weiterführende Untersuchung diesen Befund je bestätigt hatte.

Die Operation wurde dennoch durchgeführt. Erst Wochen später stellte sich heraus, dass die Gewebeprobe im Labor kontaminiert worden war und der Befund damit gegenstandslos war. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Betroffene davon überzeugt, an einem aggressiven Krebsleiden erkrankt zu sein.

Im Fall der irrtümlichen Entfernung schaltet sich die sanitäre Aufsicht der Stadt Linz ein. Wie hoch der Schadenersatz ausfallen wird, ist derzeit noch offen.

Ihr Schicksal ist derzeit Gegenstand des Nachrichtenmagazins „Blickwechsel“, das auf ServusTV On abrufbar ist.

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KO KOSMO-Redaktion
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