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Pensionsreform

Meinl-Reisinger fordert Stufenplan: Pension erst mit 67!

Meinl-Reisinger fordert Stufenplan: Pension erst mit 67!
(FOTO: EPA/MAX SLOVENCIK)
2 Min. Lesezeit |

Länger leben, länger arbeiten: Beate Meinl-Reisinger bringt einen konkreten Stufenplan ins Spiel – mit klarem Enddatum.

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger spricht sich für eine weitere Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters aus. Als zentrales Argument führt sie die deutlich gestiegene Lebenserwartung ins Treffen: Sie selbst sei 1978 geboren worden – zu einem Zeitpunkt, als die durchschnittliche Lebenserwartung noch bei rund 70 Jahren gelegen habe. Heute liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt in Österreich bei rund 79,8 Jahren für Männer und 84,3 Jahren für Frauen.

Aus dieser Entwicklung leitet die NEOS-Vorsitzende eine klare politische Konsequenz ab: Eine höhere Lebenserwartung müsse sich ihrer Überzeugung nach auch im Pensionssystem niederschlagen und bei der Frage des Pensionsantrittsalters entsprechend berücksichtigt werden.

Konkreter Stufenplan

Im Rahmen des oe24-Sommergesprächs legte Meinl-Reisinger einen konkreten Stufenplan vor. Das gesetzliche Regelpensionsalter beträgt in Österreich derzeit für Männer 65 Jahre; für Frauen begann mit 1. Jänner 2024 eine stufenweise Anhebung von ursprünglich 60 Jahren auf 65 Jahre bis zum Jahr 2033. Demnach soll das Pensionsalter ab 2030 jährlich um zwei Monate angehoben werden – und das über einen Zeitraum von elf Jahren hinweg.

Am Ende dieses schrittweisen Prozesses, im Jahr 2041, soll das gesetzliche Pensionsalter schließlich die Marke von 67 Jahren erreichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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