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Warnung

Keime in der Leitung: Österreichische Gemeinde muss Wasser abkochen

Keime in der Leitung: Österreichische Gemeinde muss Wasser abkochen
FOTO: iStock/how999
2 Min. Lesezeit |

Keime im Leitungsnetz, eine Gemeinde in Alarmbereitschaft – in Kirchberg gilt jetzt eine strikte Warnung für alle Haushalte.

In der Tiroler Gemeinde Kirchberg im Bezirk Kitzbühel gilt derzeit eine Abkochpflicht für Trinkwasser: Laboruntersuchungen haben E. coli-Bakterien im Leitungsnetz nachgewiesen. Geografisch beschränkt sich die Beeinträchtigung auf das Gebiet ab Skirast in Richtung Tal; der Ortsteil Aschau ist nicht betroffen.

Vizebürgermeister Josef Eisenmann betonte, dass der gesetzlich festgelegte Grenzwert nur geringfügig überschritten werde. Besonders Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder bestehenden Erkrankungen werden dazu angehalten, das Wasser vor dem Verzehr mindestens drei Minuten lang zu kochen.

Laut österreichischer Trinkwasserverordnung liegt der Grenzwert für Escherichia coli im nicht desinfizierten Wasser bei 0 Bakterien pro 100 Milliliter – das bedeutet, dass E. coli in Trinkwasser generell nicht nachweisbar sein darf.

Ursache ungeklärt

Der zuständige Wassermeister der Gemeinde wurde damit beauftragt, die Eintrittsstellen der Verunreinigung zu identifizieren; parallel dazu erfolgt umgehend eine erneute Wasseranalyse. Gegenüber dem ORF erklärte Eisenmann, man versuche, diese Bakterien auszuspülen.

Auch die Tiroler Gemeinde Zirl war zuletzt von einer ähnlichen Situation betroffen – dort wird das Wasser inzwischen chloriert.

Die genaue Ursache der Verunreinigung ist bislang ungeklärt.

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KO KOSMO-Redaktion
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