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Verkehrsreform

Zigarette als Kostenfalle: Diese Fehler kosten dich dort bis zu 18.000 Euro

Zigarette als Kostenfalle: Diese Fehler kosten dich dort bis zu 18.000 Euro
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Italiens neue Verkehrsregeln haben es in sich – und wer unvorbereitet in den Urlaub fährt, riskiert mehr als nur ein Bußgeld.

Italien hat seine Verkehrsgesetzgebung grundlegend verschärft – mit Konsequenzen, die auch österreichische Urlauber unmittelbar treffen können.

Seit Jahresbeginn 2026 sind in Italien deutlich strengere Regelungen für Verkehrs- und Umweltdelikte in Kraft. Die entsprechende Reform wurde bereits im Vorjahr vom Senat in Rom verabschiedet und gilt seither als eine der restriktivsten Regelungen dieser Art innerhalb Europas. Dass das Land mit Bußgeldern jährlich rund 1,8 Milliarden Euro einnimmt, verdeutlicht, wie konsequent die Behörden Verstöße ahnden – und wie rasch auch scheinbar geringfügige Vergehen zu empfindlichen Strafen führen können.

Alltag unter Strafe

Für österreichische Urlauber, die in der Sommersaison zu den häufigsten Reisenden nach Italien zählen, ist das eine Entwicklung, die ernstgenommen werden sollte. Wer in Italien unterwegs ist, sollte sich bewusst sein, dass selbst alltägliche Verhaltensweisen unter die neuen Bestimmungen fallen können. Eine brennende Zigarette, die aus dem geöffneten Autofenster gehalten wird, kann ebenso Konsequenzen haben wie das Abstellen des Fahrzeugs an unerlaubten Stellen oder der unsachgemäße Umgang mit Abfällen.

Seit August 2025 wird das Wegwerfen kleiner Abfälle wie Zigarettenstummeln oder Taschentüchern aus einem fahrenden oder geparkten Auto in Italien mit Geldstrafen von bis zu 1.188 Euro geahndet.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Reform nicht nur höhere Geldstrafen vorsieht, sondern in bestimmten Fällen – etwa bei Verstößen im Zusammenhang mit Tieren oder wiederholtem Falschparken – auch Freiheitsstrafen möglich sind. Mit der Gesetzesreform nach Legge 25.11.2024 n. 177 zum Codice della Strada werden in Italien Straftatbestände ausdrücklich auf Fälle ausgeweitet, in denen das Aussetzen von Haustieren auf oder an der Straße zu Verkehrsunfällen mit Todesfolge oder Verletzten führt.

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KO KOSMO-Redaktion
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