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Betrugsmasche

Falsche Bankmitarbeiterin: Wiener (87) verliert fast 200.000 Euro

Falsche Bankmitarbeiterin: Wiener (87) verliert fast 200.000 Euro
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine fremde Stimme am Telefon, eine scheinbar gute Absicht und plötzlich sind fast 200.000 Euro weg.

Ein 87-jähriger Wiener ist am Mittwochmittag Opfer eines ausgeklügelten Telefonbetrugs geworden und verlor dabei knapp 200.000 Euro. Eine bislang unbekannte Frau hatte den Senior telefonisch kontaktiert und sich dabei als Mitarbeiterin der Betrugsabteilung einer Bank ausgegeben. Sie warnte ihn vor angeblichen Kriminellen, die unter falscher Identität auf sein Konto zugreifen wollten.

Perfide Masche

Um die vermeintlichen Täter zu stellen, überredete die Betrügerin den Mann, als sogenannter Lockvogel zu fungieren: Er sollte eine größere Bargeldsumme in eine Tasche packen und diese bei einer Pfarrkirche deponieren. Der Senior folgte den Anweisungen und hinterlegte dort fast 200.000 Euro in bar.

Anschließend verschwand die Täterin mit dem Geld, ohne eine Spur zu hinterlassen. Der Betrug flog erst auf, als die Ehefrau des Mannes vom Einkaufen zurückkehrte. Um 13.15 Uhr wurde die Polizei alarmiert.

Ältere im Visier

Der Fall verdeutlicht erneut, wie gezielt ältere Menschen ins Visier von Telefonbetrügern geraten. Auch innerhalb der BKS-Diaspora ist besondere Aufmerksamkeit geboten.

Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte unter keinen Umständen persönliche oder finanzielle Informationen preisgeben. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, sofort die Polizei zu verständigen, um mögliche Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen und entsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten.

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KO KOSMO-Redaktion
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