Ein Anruf, eine überzeugende Stimme und plötzlich ist das Geld weg. Ein Tiroler erlebte, wie schnell Vertrauen ausgenutzt wird.
Ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk Schwaz in Tirol ist einem Telefonbetrug zum Opfer gefallen und hat dabei einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag verloren.
Am 14. Oktober meldete sich eine unbekannte Frau telefonisch bei dem Mann und gab sich als Mitarbeiterin seiner Hausbank aus. In einwandfreiem Hochdeutsch teilte sie ihm mit, sein Girokonto sei Ziel eines Angriffs geworden.
Falsches Sperrkonto
Die Betrügerin erklärte, zur Sicherung des Guthabens sei eine sofortige Überweisung auf ein sogenanntes Sperrkonto notwendig. Der 65-Jährige schenkte der Geschichte Glauben und veranlasste den Transfer. Erst im Nachhinein kamen ihm Zweifel an der Echtheit des Anrufs.
Nachdem der Mann die Polizei alarmiert hatte, konnten die Behörden dank seiner raschen Reaktion weitere Betrugshandlungen unterbinden. Der bereits entstandene finanzielle Schaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags ließ sich jedoch nicht mehr abwenden.
Ermittlungen laufen
Die Ermittlungen zur Identität der Täterin sind derzeit noch im Gange. Die Polizei warnt ausdrücklich vor unangekündigten Anrufen vermeintlicher Bankmitarbeiter und rät dazu, am Telefon keinerlei persönliche Bankdaten preiszugeben.