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Betrugsmasche

Polizei warnt: Diese Klimabonus-Nachricht kann teuer werden

Polizei warnt: Diese Klimabonus-Nachricht kann teuer werden
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Seit 2025 gibt es keinen neuen Klimabonus mehr – trotzdem nutzen Betrüger seinen Namen für eine aktuelle Phishing-Masche.

Wer derzeit eine E-Mail oder SMS zum Klimabonus erhält, sollte besonders vorsichtig sein. Betrüger verschicken aktuell gefälschte Nachrichten, in denen sie die frühere staatliche Zahlung als Vorwand nutzen, um persönliche Daten und Kontoinformationen abzugreifen. Auch auf der offiziellen Klimabonus-Seite wird derzeit ausdrücklich vor solchen Nachrichten gewarnt.

Seit 2025 wird kein neuer Klimabonus mehr ausgezahlt. Dennoch sind entsprechende Betrugsnachrichten im Herbst wieder verstärkt im Umlauf, wie Klaus Allerstorfer vom Landeskriminalamt Oberösterreich bestätigt. Die genaue Zahl der Opfer lässt sich laut Polizei nur schwer abschätzen; die entstandenen Schäden reichen von kleineren Summen bis in den fünfstelligen Bereich.

So läuft die Masche

Die gefälschten Nachrichten enthalten meist einen Link, über den Betroffene persönliche Daten oder Kontoinformationen eingeben sollen. Damit ist der Betrug häufig noch nicht beendet: Anschließend versuchen die Täter, ihre Opfer zu weiteren Schritten und schließlich zu Geldüberweisungen zu bewegen.

Eine Methode ist die angebliche „Probeüberweisung“, mit der das Konto vermeintlich überprüft werden soll. Dass Menschen darauf hereinfallen, bestätigt Klaus Allerstorfer vom Landeskriminalamt: „Meistens kommt dann eine Nachricht, die Leute sollen eine Probeüberweisung tätigen, um zu überprüfen, ob das Konto auch stimmt. Die Versprechen sind vielfältig.“

So schützt man sich

Die Polizei rät, verdächtige E-Mails und SMS zum Klimabonus zu löschen, keine enthaltenen Links zu öffnen und keinesfalls persönliche Daten oder Bankinformationen bekannt zu geben. Auch die offizielle Klimabonus-Stelle warnt aktuell ausdrücklich vor solchen Nachrichten.

Wer unsicher ist, sollte nicht über den Link in der Nachricht reagieren, sondern die offizielle Website klimabonus.gv.at selbst aufrufen und ausschließlich dort die angegebenen Kontaktmöglichkeiten nutzen.

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KO KOSMO-Redaktion
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