Falsche Versprechen, echte Konsequenzen: Betrüger nutzen den Namen der Pensionsversicherung, um an Bankdaten zu gelangen.
Derzeit kursieren betrügerische E-Mails, die im Namen der österreichischen Pensionsversicherung verschickt werden und darauf abzielen, Empfänger zur Preisgabe ihrer Bankdaten zu verleiten. Das Verbraucherportal Watchlist Internet hat eine entsprechende Warnung herausgegeben.
Die gefälschten Nachrichten stammen unter anderem von Adressen wie support14114@nexcesss.com und täuschen vor, eine Pensionsleistung oder Sonderzahlung für das Jahr 2025 in Höhe von 723 Euro sei genehmigt worden. Besonders gefährdet sind Personen in Österreich, die möglicherweise auf Zahlungen aus ihrer Pensionsversicherung warten.
Schutz vor Phishing
In den betrügerischen Nachrichten werden die Empfänger aufgefordert, über einen eingebetteten Link ihre Bank auszuwählen. Watchlist Internet stellt klar, dass weder Behörden noch Versicherungen ihre Kundinnen und Kunden jemals per E-Mail oder SMS zur Eingabe vertraulicher Daten auffordern.
Verdächtige Links sollten grundsätzlich nicht angeklickt werden – stattdessen empfiehlt es sich, die gewünschte Website direkt und manuell im Browser aufzurufen. Auch die Absenderadresse gibt häufig Aufschluss über die Echtheit einer Nachricht: „Werfen Sie immer einen genauen Blick auf die echte E-Mail-Adresse hinter dem angezeigten Namen.“
Datenmissbrauch: Vorgehensweise
Wer bereits auf einen solchen Link geklickt und dort Daten eingegeben hat, sollte ohne Verzögerung handeln. Watchlist Internet rät, sofort die eigene Bank zu kontaktieren, betroffene Karten und Konten sperren zu lassen sowie sämtliche relevanten Passwörter zu ändern.
Darüber hinaus sollte man gegenüber unbekannten Anrufen in der Folgezeit besondere Vorsicht walten lassen.
Sind bereits finanzielle Schäden entstanden, empfiehlt sich zusätzlich eine Anzeige bei der Polizei.