Erst eine kleine Gebühr, dann eine Testrückzahlung und plötzlich sind mehrere tausend Euro weg. Ein Klagenfurter erlebt sein bitteres Déjà-vu.
Ein 75-jähriger Klagenfurter ist erneut auf Internetbetrüger hereingefallen und hat dabei mehrere tausend Euro verloren.
Die Betrugsmasche begann bereits im Juli, als die Täter den Mann per E-Mail kontaktierten. Sie behaupteten, seine im Jahr 2020 verlorene Kryptowährung ausfindig gemacht zu haben, und verlangten zunächst eine Gebühr von zweihundert Euro. Um das Vertrauen des Mannes zu gewinnen, überwiesen sie ihm anschließend vierhundert Euro als vermeintliche Testrückzahlung.
Erneuter Betrugsfall
Im Oktober meldeten sich die Betrüger erneut – diesmal telefonisch. Sie traten nun als Vertreter einer sogenannten „Cashback-Firma“ auf und forderten den Mann auf, mehrere tausend Euro zu überweisen, um angeblich sein gesamtes Kapital freizuschalten. Der Klagenfurter kam der Forderung nach und überwies den verlangten Betrag.
Für den 75-Jährigen ist es nicht das erste Mal, dass er Opfer von Online-Kriminellen wird.
Bereits vor sechs Jahren war er in einen ähnlichen Betrugsfall verwickelt.