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Mediennutzung

So bekomme ich mein Kind vom Smartphone weg

So bekomme ich mein Kind vom Smartphone weg
(FOTO: iStock/YakobchukOlena)
2 Min. Lesezeit |

Kinder brauchen feste Regeln und verlässliche Vorgaben. Auch bei der Nutzung von Medien – besonders wenn sie sich dabei allein mit Smartphone oder Laptop beschäftigen. Eine neue Kampagne soll Eltern helfen den richtigem Weg im Umgang mit Medienvorgaben an den Tag zu legen.

Das Smartphone ist heute für viele Kinder und Jugendliche ein ständiger Begleiter. Eltern machen sich oft Sorgen darüber, wie sie ihre Kinder vom Handy wegbekommen können. Eine effektive Methode, um dem entgegenzuwirken, ist die Planung gemeinsamer Aktivitäten. Indem Eltern und Kinder Zeit zusammen verbringen, wird der Fokus weg vom Bildschirm und hin zur Familie gelenkt.

Digitalen Auszeiten für ganze Familie

Der Medienratgeber „SCHAU HIN!“ betont die Bedeutung von digitalen Auszeiten für die ganze Familie. Kristin Langer, Mediencoach bei „SCHAU HIN!“, empfiehlt Eltern, regelmäßig zu überprüfen, wie viel Zeit ihre Kinder tatsächlich mit dem Smartphone verbringen. Dieser bewusste Blick auf die Nutzungsgewohnheiten kann Eltern dabei helfen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Bildschirmzeit zu reduzieren.

Verlässliche Vorgaben

Ein weiterer Ansatz besteht darin, klare Vereinbarungen über die Bildschirmzeit zu treffen und sicherzustellen, dass sie eingehalten werden. Für jüngere Kinder sind verlässliche Vorgaben entscheidend, während Jugendliche oft von einem flexibleren Zeitbudget profitieren. „SCHAU HIN!“ bietet Richtwerte an, die Eltern als Orientierungshilfe nutzen können, um angemessene Grenzen für die Bildschirmzeit ihrer Kinder festzulegen.

Weiter Informationen…

Die Schau Hin-Website bietet aktuelle News aus der Medienwelt, Hintergrundwissen zur Medienerziehung sowie konkrete Tipps für den Familienalltag mit Medien

Darüber hinaus ist es wichtig, in der Familie Routinen zu etablieren, die die Nutzung von Smartphones regeln. Zum Beispiel können bildschirmfreie Zeiten während des Essens oder vor dem Zubettgehen festgelegt werden. Diese klaren Absprachen helfen dabei, Struktur in den Familienalltag zu bringen und alternative Aktivitäten zu fördern.

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KO KOSMO-Redaktion
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