Mit einer Belohnung von 1.500 Euro und veröffentlichten Fahndungsfotos intensivieren die Behörden die Suche nach einem bewaffneten Bankräuber in Niederösterreich.
Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bankfiliale in Haringsee (Bezirk Gänserndorf) haben die Ermittlungsbehörden eine Belohnung ausgesetzt. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, stellt die Staatsanwaltschaft 1.500 Euro in Aussicht. Gleichzeitig wurden am Montag Aufnahmen des Verdächtigen veröffentlicht.
Der gesuchte Mann wird als überdurchschnittlich groß – mindestens 1,85 Meter – und etwa 30 Jahre alt beschrieben. Bei der Tat sprach er mit österreichischem Dialekt und trug eine weiße FFP2-Maske. Zu seiner Bekleidung gehörte unter anderem eine rote Jacke mit Kapuze. Das Landeskriminalamt nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 059133-30-3333 entgegen und sichert auf Wunsch vertrauliche Behandlung zu.
Überfall mit Faustfeuerwaffe
Der Vorfall ereignete sich am 21. Jänner, als der Unbekannte kurz vor Mittag die örtliche Raiffeisen-Filiale betrat. Mit einer Faustfeuerwaffe bedrohte er zwei Bankangestellte und verlangte die Herausgabe von Bargeld. Bevor er flüchtete, verstaute er das erbeutete Geld in einem mitgebrachten Müllsack.
Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter unerkannt entkommen. Bei dem Überfall wurde niemand körperlich verletzt, allerdings erlitten die beiden bedrohten Mitarbeiter einen Schock.
Die ausgelobte Summe von 1.500 Euro soll nun dazu beitragen, Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten, die zur Identifizierung und Festnahme des flüchtigen Räubers führen können.
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