Nur wenige Wochen nach der verspäteten Eröffnung muss das steirische Skigebiet Niederalpl bereits wieder schließen. Der Grund: Während Wien im Schnee versinkt, bleibt er hier aus.
Während Wien in diesem Winter ungewöhnlich viel Schnee verzeichnet, kämpfen andere Regionen mit dem genauen Gegenteil: Das bei Familien beliebte Skigebiet Niederalpl in der Steiermark muss seinen Betrieb noch vor Beginn der Semesterferien einstellen – nach einer außergewöhnlich kurzen Saison. „Weil der Schnee ausgeblieben ist, konnten wir erst nach Silvester aufsperren und jetzt mussten wir den Liftbetrieb schon wieder einstellen. Die Saison ist beendet“, erklärt das Büro der Schilift GmbH in Mürzsteg-Niederalpl auf „Heute“-Anfrage. Sollte es doch noch schneien, würde man zumindest bis zum 8. Februar nochmals öffnen, doch die Wetterprognosen deuten darauf nicht hin.
Das auf 1.200 Metern Seehöhe gelegene Wintersportareal im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag zieht normalerweise mit seinem Kinderland und vier Liftanlagen, die Zugang zu elf verschiedenen Pisten bieten, zahlreiche Wintersportfans an. Aktuell bleiben inoffiziell lediglich zwei Lifte ausschließlich für Urlaubsgäste in Betrieb. Wie lange diese noch laufen werden, steht allerdings in den Sternen.
Nur Naturschnee
Das steirische Skigebiet zwischen Veitsch und Mariazell verzichtet bewusst auf künstliche Beschneiung und setzt ausschließlich auf natürliche Schneeverhältnisse. „Bei uns gibt es nur Naturschnee.“
Die aktuelle Wintersaison fällt damit sogar noch kürzer aus als im Vorjahr. „Da sind wir immerhin schon irgendwie über Silvester gerutscht, das war heuer nicht der Fall.“
Im vergangenen Winter konnte der Skibetrieb immerhin bis zum 7. Februar 2023 aufrechterhalten werden.