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Eskalation

Blutige Après-Ski-Nacht: Bierkrüge und Skier als Waffen

Blutige Après-Ski-Nacht: Bierkrüge und Skier als Waffen
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Bierkrüge als Waffen und Skier als Schlagwerkzeuge: In Tirols Skigebieten eskaliert die Gewalt. Zwei brutale Vorfälle an einem Abend schockieren die Urlaubsregion.

In Tiroler Skigebieten häufen sich die Gewaltdelikte – besonders im Après-Ski-Bereich kommt es regelmäßig zu schweren Auseinandersetzungen. Am Donnerstagabend ereigneten sich gleich zwei alarmierende Vorfälle: In einem Lokal in Söll schlug ein Unbekannter einem deutschen Urlauber einen Bierkrug auf den Kopf, während in Sölden eine Auseinandersetzung eskalierte, bei der Skier als Schlagwerkzeuge missbraucht wurden.

Der erste Vorfall trug sich im Bezirk Kufstein zu. Gegen 18:30 Uhr stand ein 30-jähriger deutscher Staatsbürger an der Bar eines Lokals in Söll, als er ohne Vorwarnung attackiert wurde. Laut Polizeibericht schlug ihm ein bislang nicht identifizierter Täter „plötzlich und unvermittelt einen vollen Bierkrug mehrmals auf den Hinterkopf“.

Das Opfer erlitt eine tiefe Platzwunde und musste nach Erstversorgung ins Bezirkskrankenhaus Kufstein transportiert werden. Die Hintergründe der Tat liegen völlig im Dunkeln. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Angreifer verlief ergebnislos.

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Eskalation in Sölden

Fast zeitgleich kam es im Ötztal zu einem weiteren gewaltsamen Zwischenfall. In Sölden eskalierte gegen 19:30 Uhr ein Streit vor einer Après-Ski-Bar. Ein 40-jähriger Niederländer geriet mit zwei unbekannten Personen aneinander.

Als sein 39-jähriger Landsmann schlichtend eingreifen wollte, nahm die Situation eine drastische Wendung. Die Polizei beschreibt den Vorfall so: „Als ihm sein 39-jähriger Freund helfen wollte, sei einer der beiden Angreifer mit einem Ski auf ihn losgegangen und habe ihn gestoßen. Als das Opfer am Boden lag, habe der Unbekannte ihm mit dem Skischuh ins Gesicht getreten.“

Auch der zweite Niederländer wurde mit einem Ski attackiert. Der 39-Jährige trug Schnittwunden am Kopf sowie eine aufgeplatzte Lippe davon und wurde ins Krankenhaus Zams eingeliefert.

Sein 40-jähriger Begleiter, der ebenfalls Kopfverletzungen erlitt, verzichtete auf ärztliche Behandlung.

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KO KOSMO-Redaktion
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