Zwei Güterzüge, ein Großbrand, 18 Feuerwehren – und mittendrin Elektroautos mit brisantem Inhalt.
In Schwechat (Niederösterreich) kollidierten am Dienstagabend zwei Güterzüge, woraufhin ein Großbrand ausbrach. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.
Großeinsatz der Feuerwehr
Für die Bekämpfung des Feuers rückten mehr als 100 Einsatzkräfte aus insgesamt 18 Feuerwehren an. Einer der beteiligten Züge hatte Fahrzeuge geladen, darunter auch Elektro- und Hybridautos. Obwohl der Sachschaden erheblich war, blieben alle Personen unverletzt. Der Personenverkehr auf der betroffenen Strecke war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Im Zuge des Unglücks entgleisten drei Güterwagen, von denen einige umkippten. Feuerwehr-Einsatzleiter Christoph Schwaighofer reagierte mit den Worten: „Hut ab, dass da nicht mehr passiert ist.“ Auch ÖBB-Sprecher Daniel Pinka bestätigte gegenüber dem ORF: „Verletzt wurde niemand.“
Laufende Ermittlungen
Der genaue Hergang des Unfalls ist noch Gegenstand laufender Ermittlungen. Da bei zwei der transportierten Fahrzeuge der Verdacht auf ausgetretene Batterieflüssigkeit besteht, ist für Mittwochvormittag eine Begehung des Geländes geplant, um eine mögliche Kontamination des Erdreichs zu überprüfen.
Insgesamt befanden sich rund 40 Autos auf einem der betroffenen Züge. Der Güterverkehr wird derzeit über alternative Strecken umgeleitet, während die beschädigte Infrastruktur so rasch wie möglich instand gesetzt werden soll.