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Brandstiftung

Feuerwehrmann legt selbst Brände – und rückt danach zum Löschen aus

Feuerwehrmann legt selbst Brände – und rückt danach zum Löschen aus
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Er löschte die Feuer, die er selbst gelegt hatte – ein Feuerwehrmann aus dem Burgenland steht vor ernsthaften Konsequenzen.

Ein 28-jähriger Feuerwehrmann aus dem Bezirk Oberpullendorf steht im Verdacht, in den trockenen Sommermonaten mehrfach Feuer gelegt zu haben. Bei seiner polizeilichen Einvernahme räumte der Mann laut einem Bericht der „Kronen Zeitung“ drei Brandstiftungen ein. Die Brände brachen jeweils in den späten Nachmittags- oder frühen Abendstunden aus.

Mitte Juli geriet zunächst eine Böschung nahe einem Jagdsitz an einem Güterweg in Brand. Im August soll der Feuerwehrmann erneut aktiv geworden sein – diesmal an einem Ort unweit des ersten Tatorts, wo abermals trockenes Böschungsgelände in Flammen aufging.

Selbst gelöscht

Besonders pikant an dem Fall: Der Beschuldigte rückte im Anschluss jeweils selbst zu den Einsätzen aus, die er zuvor ausgelöst hatte. „Der 28-Jährige war immer voll dabei und kämpfte gegen die Flammen an“, ist laut dem Bericht im amtlichen Protokoll festgehalten. In zwei der drei Fälle soll er darüber hinaus selbst den Notruf abgesetzt haben – kurz nachdem er das Feuer gelegt hatte.

In einem weiteren Fall soll der Mann das Papier eines Jausenbrots in seinem Fahrzeug angezündet und anschließend aus dem Fenster geworfen haben. Das brennende Papier entzündete eine ausgetrocknete Wiese neben der Bundesstraße 50, wie die Tageszeitung weiter berichtet.

Geständnis & Motiv

Im Zuge seiner Einvernahme gestand der Beschuldigte schließlich alle drei Taten. Seinen eigenen Angaben zufolge habe er zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt, ernsteren Schaden anzurichten. Es sei ihm um Abwechslung gegangen, Feuerwehreinsätze „habe er gern“, heißt es im Bericht der „Krone“.

Alle drei Brände blieben in ihrem Ausmaß überschaubar und konnten rasch unter Kontrolle gebracht werden. Weder Menschen noch Gebäude waren zu irgendeinem Zeitpunkt in Gefahr. Verletzte gab es ebenso wenig wie nennenswerte Sachschäden.

Eine strafrechtliche Konsequenz steht weiterhin im Raum.

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KO KOSMO-Redaktion
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