„Ibiza-Gate“: Wiener Immobilienmaklerin mit serbischen Wurzeln involviert

NEUE DETAILS

4917

„Ibiza-Gate“: Wiener Immobilienmaklerin mit serbischen Wurzeln involviert

Immobilienmaklerin-Ibiza-Video-Strache-Gudenus
(FOTO: Screenshot/SZ, KOSMO)

HC Strache kündigte an, drei Personen wegen des Ibiza-Videos anzuzeigen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass eine Geschäftsfrau aus der BKS-Community involviert sein soll.

In einem rund 5 Minuten langen Video gab der ehemalige Chef der Freiheitlichen Partei Österreich eine Erklärung zum Ibiza-Skandal ab. (KOSMO berichtete) Er sprach unter anderem davon, dass ausschließen würde, dass es weiteres kompromittierendes Material gegen ihn geben könnte.

„Die Behauptungen, es gäbe Szenen, die meine Person beim Konsum von Drogen und sexuellen Handlungen zeigen, sind absurd und schlicht diskreditierend“, so HC Strache.

Anzeige erstattet
Ebenso unterstrich er, dass er drei Personen wegen des „Ibiza-Gates“ angezeigt habe. Hierbei handelt es sich um die angebliche Russin, die als Lockvogel agierte, den Wiener Anwalt und dem deutschen Detektiv. Bei der vermeintlichen Oligarchennichte wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet, da ihre Identität bisher nicht festgestellt werden konnte.

Laut „Oe24“ wird die Staatsanwaltschaft vier Strafbestände untersuchen: Neben Missbrauch von Ton- und Abhörgeräten, Verdacht der Datenverarbeitung in Gewinn- und Sachschädigungsabsicht, Urkundenfälschung, Täuschung nach Paragraf 108.

Immo-Maklerin aus der BKS-Community?
Als Mittelsfrau für die vermeintliche Russin soll zudem eine Wienerin mit serbischen Wurzeln fungiert haben. Sie soll als Maklerin für Immobilien tätig sein und in engem Kontakt zur Familie Gudenus stehen.

Über diese Maklerin soll der erste Kontakt zur falschen Russin stattgefunden haben, da der Lockvogel angab, nach Österreich ziehen und ein Grundstück der Familie Gudenus kaufen zu wollen. „Ich wurde reingelegt“, zitiert „Oe24“ die Maklerin, die mit der Causa nichts zu tun haben möchte.

Teile diesen Beitrag: