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Wohnkostenexplosion

Miet-Schock in Wien: Preise in einem Bezirk um über 20 % gestiegen!

Miet-Schock in Wien: Preise in einem Bezirk um über 20 % gestiegen!
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Mieten in Österreich klettern weiter nach oben – besonders Wien treibt die Preisspirale an. Während die Innere Stadt mit 25,58 Euro pro Quadratmeter führt, gibt es vereinzelt auch Preisrückgänge.

Die Mietpreise in Österreich setzen ihren Aufwärtstrend auch 2025 ungebremst fort. Eine umfassende Analyse von mehr als 250.000 Mietangeboten durch das Immobilien-Team von willhaben zeigt einen deutlichen Anstieg der Quadratmeterpreise bei Neuvermietungen im Vergleich zum Vorjahr. „Unsere Erhebung belegt eindeutig, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise 2025 erneut zugenommen haben. In etwa 90 Prozent der untersuchten Regionen Österreichs war dies in unterschiedlicher Intensität zu beobachten“, erläutert Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben.

Die Spitzenposition im Preisranking hält weiterhin Wien-Innere Stadt. „25,58 Euro pro Quadratmeter kostete 2025 durchschnittlich eine neu vermietete Wohnung im ersten Bezirk, das bedeutet gegenüber 2024 eine Steigerung von knapp 9,7 Prozent“, berichtet Kössner. Auf den weiteren Plätzen folgen Innsbruck mit 24,9 Euro pro Quadratmeter, Wien-Neubau und Wien-Mariahilf mit jeweils 22,08 Euro sowie die Stadt Salzburg mit 21,86 Euro.

Wiener Preisexplosion

In der Bundeshauptstadt verzeichneten die Mietpreise besonders markante Zuwächse. Den stärksten prozentualen Anstieg erlebte Wien-Brigittenau mit einem Plus von 20,6 Prozent beim Angebotspreis pro Quadratmeter. Dahinter reihen sich Wien-Mariahilf mit einem Zuwachs von 19,9 Prozent, Wien-Neubau mit 17,9 Prozent, Wien-Margareten mit 15,0 Prozent und Wien-Josefstadt mit 14,2 Prozent ein.

„Von den 15 Bezirken mit den stärksten Anstiegen der Mietpreise zählten elf zu den Wiener Gemeindebezirken, während jeweils zwei Bezirke aus dem Burgenland und aus Tirol vertreten waren“, so Kössner.

Regionale Ausnahmen

Entgegen dem allgemeinen Trend wurden die Mieten in einigen wenigen Regionen günstiger. Die deutlichste Preisreduktion verzeichnete Mattersburg im Burgenland mit einem Rückgang von 3,3 Prozent. Der Durchschnittspreis sank dort von 10,75 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2024 auf 10,40 Euro im Jahr 2025.

„Leichte Rückgänge gab es beispielsweise ebenso in Deutschlandsberg in der Steiermark, mit 2,8 Prozent oder in Eisenstadt-Umgebung im Burgenland, mit 2,4 Prozent. Auch in Steyr-Land in Oberösterreich sanken die durchschnittlichen Angebotspreise bei Neuvermietung, hier um rund 2 Prozent“, erklärt Kössner.

Die niedrigsten Mietpreise finden sich nach wie vor in ländlichen Regionen. Unter den zehn preisgünstigsten Bezirken befinden sich vier im Burgenland, vier in der Steiermark und zwei in Niederösterreich.

An der Spitze der Preiswertigkeit steht Güssing mit durchschnittlich 8,76 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Murtal mit 9,00 Euro, Gmünd mit 9,19 Euro, Lilienfeld mit 9,26 Euro und Jennersdorf mit 9,33 Euro.

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KO KOSMO-Redaktion
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