Für 21.500 Euro wollte eine Ukrainerin ihr eigenes Kind verkaufen. Mit dem Geld plante die 20-Jährige ein Geschäft zu eröffnen – doch stattdessen klickten die Handschellen.
Eine 20-jährige Mutter aus Dnipro (Großstadt in der Ostukraine) hat versucht, ihren zweijährigen Sohn für 21.500 Euro zu verkaufen. Die junge Frau plante offenbar, mit dem Erlös ein eigenes Geschäft zu gründen. Unmittelbar nach der Übergabe des Kindes nahmen Polizeibeamte die Frau fest, während Sozialarbeiter sich um den kleinen Buben kümmerten.
Besonders erschütternd für die Ermittler war die völlige Emotionslosigkeit, mit der die Mutter den Verkauf ihres eigenen Kindes abwickelte. Laut Polizeibericht verhielt sie sich, als handle es sich um ein gewöhnliches Handelsgeschäft und nicht um ihr eigenes Kind.
Schockierende Gleichgültigkeit
„Ich wollte mich nicht mehr um ihn kümmern, ich beschloss, ihn loszuwerden“, erklärte die Frau gegenüber den Beamten mit erschreckender Gleichgültigkeit. Wie die Polizei mitteilte, kannte die Mutter den vermeintlichen „Käufer“ bereits vor der Transaktion.
Der jungen Frau droht nun eine Haftstrafe von bis zu acht Jahren. Nach ukrainischem Strafrecht wird Kinderhandel mit mehrjährigen Freiheitsstrafen geahndet.
Das Kind befindet sich inzwischen in sicherer Obhut der Behörden.
⇢ Selbstabschiebung“: Trumps Angebot an illegale Einwanderer (VIDEO)
Laut ukrainischer Polizeibehörden ist dieser Fall kein Einzelfall. In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 wurden bereits acht ähnliche Fälle von versuchtem Kinderhandel registriert – ein Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.