Nächtliche Schnellfahrer aufgepasst: Am Wiener Gürtel in Döbling steht eine neue Radarfalle. Die strategisch platzierte Box schließt eine Überwachungslücke.
Die Wiener Polizei intensiviert ihren Kampf gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem Netzwerk von Radarboxen im gesamten Stadtgebiet. Viele Fahrzeuglenker haben sich mittlerweile mit den Standorten der Messgeräte vertraut gemacht und passen ihr Fahrverhalten entsprechend an. In den Abschnitten zwischen den bekannten Radarstationen wird jedoch besonders nachts häufig das Tempolimit überschritten. Besonders der Wiener Gürtel erfreut sich trotz zahlreicher Überwachungsanlagen bei nächtlichen Schnellfahrern großer Beliebtheit.
Neue Radarbox
Nun hat die Exekutive eine weitere neuralgische Stelle identifiziert: den Gürtel in Wien-Döbling. Bisher positionierten sich Beamte mit mobilen Messgeräten unmittelbar nach der Gürtelbrücke im Bereich der Bushaltestelle, um Temposünder zu erfassen. Inzwischen wurde einige Meter weiter in Richtung Westbahnhof, nach einer ausgedehnten Linkskurve, eine zusätzliche stationäre Radarbox installiert.
Die neue Anlage erfasst die Fahrzeuge von hinten und soll einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten. Mit dieser Maßnahme verkleinert sich der nicht überwachte Bereich am Wiener Gürtel weiter, was potenzielle Raser davon abhalten soll, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu missachten.
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📍 Ort des Geschehens
Moderne Messtechnik
Die neueste Radargeneration in Wien arbeitet mit präziser Lasermesstechnik und minimalen Toleranzen. Bei Tempolimits unter 100 km/h beträgt die Messtoleranz lediglich 3 km/h, wodurch auch geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen zuverlässig erfasst werden. Die moderne Technik macht es für Autofahrer noch schwieriger, sich auf vermeintliche Messtoleranzen zu verlassen.