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FAST KEINE GELDRESERVEN WEGEN INFLATION

Preiserhöhungen fressen Ersparnisse auf

Kosmo-Sparen
(FOTO: iStockphoto/megaflopp)

Jeder zweite Österreicher hat fast kein Geld für unvorhergesehene Ausgaben zurückgelegt.

Die Meinungsforschung zeigt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung Österreichs nicht einmal 1.000 Euro zur Bewältigung unvorhergesehener Ausgaben zur Verfügung hat. Fast jeder Zehnte hat gar keine Ersparnisse mehr, zeigt das Liquiditätsbarometer der „TimBank AG“.

Die aktuelle Situation hat auch dazu beigetragen, dass die Einwohner Österreichs ihre finanzielle Situation besser kennen: So geben 48 Prozent an, genau zu wissen, wie viel Geld ihnen monatlich nach Abzug der Fixkosten übrig bleibt. Weitere 45 Prozent geben an, ungefähr zu wissen, wie viel ihnen noch bleibt, und sieben Prozent haben keine Ahnung von ihrer eigenen finanziellen Situation.

Auffallend sei, so die Autoren der Studie, dass 55 Prozent der über 50-Jährigen und nur 35 Prozent der unter 30-Jährigen ihr Budget genau kennen. Das zeigt, dass die Generation, die noch „Geldreserven” anlegen muss, keine Ahnung von ihren Finanzen hat.

Wer im Notfall nicht genug Ersparnisse hat, greift auf Ratenzahlung zurück. So finden es 66 Prozent gut, dass Verkäufer eine solche Möglichkeit anbieten. 76 Prozent sind jedoch der Meinung, dass der Käufer die Ratenhöhe und die Laufzeit des Ratenvertrags selbst bestimmen und 75 Prozent sind zudem der Meinung, dass der Kauf auf Raten ohne viel Bürokratie möglich sein sollte.

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