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Regierung präsentiert neuen Corona-Plan: „Wir müssen bei den Maßnahmen noch schärfer werden“

Regierung präsentiert neuen Corona-Plan: „Wir müssen bei den Maßnahmen noch schärfer werden“
(FOTO: Bundeskanzleramt/Arno Melicharek)
4 Min. Lesezeit |

Drei Grund-Apelle
Gesundheitsminister Anschober lobt ebenfalls die schnellen Öffnungsschritte die gemeinsam gesetzt wurden. Österreich sei in diesem Punkt weltweit ein Vorbild. Gute Präventionen und viel Verantwortungsvermögen sollen weiterhin Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen ermöglichen.

Auch die Ansteckungs- und Todeszahlen seien wieder unter Kontrolle und würden sich stabilisieren. Trotz des deutlichen Anstiegs sei dieser nicht so hoch wie im März.

Die Zunahme in den letzten Wochen soll sich durch regionale Cluster und Reiserückkehrern ergeben haben. In letzter Zeit wurden auch viel mehr Menschen getestet, die auch keine Symptome aufweisen, sich aber dennoch als ansteckend herausgestellt haben, wodurch die Zahlen automatisch wachsen. Grenzsperren und Quarantäne-Maßnahmen sollen aber zu einer Senkung geführt haben. Dieser Kurs sei weiterhin beizubehalten, um die Epidemie in Kontrolle zu haben.

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Anschobers drei Grund-Apelle lauten:

Sicherheitsabstand beachten – auch bei privaten Feiern

Mund-Nasen-Schutz anwenden – überall wo er notwendig sein könnte, denn er schützt nicht nur vor Corona, sondern auch vor einer regulären Grippe-Ansteckung.

Hygienemaßnahmen einhalten – Händewaschen etc.

„Eigenverantwortung ist die wichtigste Garantie“
Verteidigungsminister Nehammer dagegen setzt weiterhin auf strenge Maßnahmen und droht mot Konsequenzen bei nicht Einhaltung der COVID-Regeln.

Laut ihm wird uns das Coronavirus weiterhin viel abverlangen, deshalb sei „Eigenverantwortung ist die wichtigste Garantie“. Aber auch Strafen seien eine wichtige Maßnahme für all jene, die sich nicht an die Regeln halten wollen. Diejenigen die Quarantäne-Auflagen beispielsweise verletzen müssen mit hohen Strafen rechnen und erklärt: „Wir müssen bei den Maßnahmen noch schärfer werden und denen die diese nicht ernstnehmen zeigen, dass es so nicht funktioniert“.

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KO KOSMO-Redaktion
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