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Fahndungserfolg

Rollstuhlfahrer um Zehntausende erleichtert: Täter stellt sich der Polizei

Rollstuhlfahrer um Zehntausende erleichtert: Täter stellt sich der Polizei
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein 27-jähriger Slowake stellte sich der Polizei, nachdem er mit der Bankomatkarte eines Rollstuhlfahrers Geld abgehoben hatte. Auch zwei Pflegekräfte stehen unter Verdacht.

Nach einer Fahndung der Wiener Polizei hat sich ein 27-jähriger Slowake freiwillig gestellt. Der Mann war zuvor per Foto gesucht worden, weil er im Verdacht steht, in Wien-Donaustadt mit der Bankomatkarte eines 44-jährigen Rollstuhlfahrers unberechtigt Geld abgehoben zu haben. Wie genau der Verdächtige an die Karte gelangte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Bereits im Visier der Ermittler stehen zwei Pflegekräfte des Opfers, gegen die Anzeige erstattet wurde.

Entdeckung des Betrugs

Den Betrug entdeckte die Mutter des 44-Jährigen, als sie finanzielle Unregelmäßigkeiten bemerkte. Sie vermutete zunächst die Pflegekräfte hinter den Transaktionen, da diese bereits Zugriff auf das Konto ihres Sohnes hatten und Online-Überweisungen auf ihre eigenen Konten durchgeführt haben sollen. Die Ermittlungen förderten jedoch zusätzlich Bargeldabhebungen zutage, obwohl die Bankomatkarte nie als gestohlen gemeldet wurde und sich weiterhin im Besitz des Opfers befand. Dies lässt darauf schließen, dass die Karte nur temporär entwendet wurde, um nach den Abhebungen wieder zurückgelegt zu werden.

Der durch den Betrug entstandene Schaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Eurobetrag.

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KO KOSMO-Redaktion
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