Ein junger Sportler auf dem Weg zum Training – dann der Aufprall. Ein Unfall in Linz endet für einen 18-Jährigen tödlich.
Ein 18-jähriger Radfahrer ist in Linz nach einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Stadlerstraße in Richtung Landwiedstraße, als ein 35-jähriger Autofahrer dabei war, rückwärts einzuparken.
Der Lenker hatte seinen Blinker gesetzt und zunächst gewartet, bis der Gegenverkehr passiert hatte. In diesem Moment fuhr der junge Radfahrer ungebremst in das Heck des stehenden Fahrzeugs. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass David eine tödliche Schnittwunde am Hals erlitt. Er war auf dem Weg zum Training bei der Union Babenberg Linz-Süd gewesen – einem Verein, dem er seit rund einem halben Jahr angehörte.
Verein in Trauer
Der Sportverein reagierte mit tiefer Betroffenheit auf den Tod seines Mitglieds. Jürgen Hartl, der sportliche Leiter, schilderte den Schock über die Nachricht: „Gestern haben wir die Nachricht bekommen, dass er gestorben ist.“ Und weiter: „Wir haben sogar noch die Rettung und den Notarzt mit Blaulicht vorbeifahren sehen, haben aber natürlich nicht geahnt, wer da drinnen liegt.“
In einem Facebook-Posting verabschiedete sich der Verein mit bewegenden Worten von dem jungen Mann: „Du warst ein besonderer Mensch, immer für uns da, hast uns zum Lachen gebracht und unser Leben auf so viele Weisen bereichert.“ Die Union Babenberg Linz-Süd kündigte an, die gesamten Einnahmen eines bevorstehenden Heimspiels an Davids Familie weiterzugeben und das Spiel in Trauerflor zu bestreiten.
Spendenaufruf
Davids Vater, Tommy Gnichwitz, richtete eine GoFundMe-Kampagne ein, um die Kosten für die Beerdigung seines Sohnes decken zu können. Er wandte sich mit der Bitte an die Öffentlichkeit, mit einem kleinen Beitrag einen würdigen Abschied zu ermöglichen. „Durch einen Verkehrsunfall wurde David viel zu früh und unerwartet aus dem Leben gerissen“, schrieb er in seinem Spendenaufruf.