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EINE STUNDE ZURÜCK

Winterzeit steht bevor – Österreicher sind frustriert über Zeitumstellung

ZEITUMSTELLUNG
(FOTO: iStock)

Am Sonntag werden die Uhren wieder einmal umgestellt. Dieses Mal eine Stunde zurück, insofern die neuen Geräte dies nicht bereits von alleine erledigen. Viele Menschen sind genervt von der zweimal jährlichen Umstellung. Doch eine europäische Einigung, wie die Abschaffung umgesetzt werden, ist noch unklar.

Wenn es nach dem ursprünglichen Plan der EU-Kommission ginge, dann hätten sich bis Sonntag alle Mitgliedsstaaten für eine immerwährende Sommer- oder Winterzeit entscheiden müssen. „Die Zeitumstellung gehört abgeschafft. Die Mitgliedsstaaten sollen selbst entscheiden, ob ihre Bürger in Sommer- oder Winterzeit leben sollen“, unterstrich der Kommissionspräsident Jean-Claude Junker vor zwei Jahren. In der Realität hat jedoch es jedoch kein EU-Staat geschafft, eine Einigung zu finden.

Das größte Problem an der Abschaffung der Zeitumstellung ist, dass jeder Staat individuell entscheiden könnte. Dies würde dazu führen, dass es unterschiedliche Zeiten in den EU-Mitgliedsstaaten geben würde. Dies wäre nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für die Wirtschaft schwer zu managen. Der internationale Flug- und Warenverkehr wären davon stark betroffen.

Somit deutet alles darauf hin, dass die Zeitumstellung in der nächsten Zeit nicht so schnell weichen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Coronasituation entwickelt. Denn dann würden wir die Uhren wieder eine Stunde nach vorne stellen müssen. Bis jetzt konnte man sich um die Zeitumstellung nicht kümmern.

Wann wird auf Winterzeit umgestellt?
In diesem Jahr werden in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober von 3 Uhr auf 2 Uhr vorgestellt.

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