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Konzern warnt dringend

Achtung, Brandgefahr: BMW ruft diese Autos zurück

Achtung, Brandgefahr: BMW ruft diese Autos zurück
FOTO: Anotherperspective.com
2 Min. Lesezeit |

Der Autobauer BMW startet eine umfassende Rückrufaktion für mehrere Hunderttausend Fahrzeuge weltweit. Grund ist ein Defekt am Anlasser, der im Extremfall sogar einen Brand auslösen kann.

Das Problem entsteht durch eindringendes Wasser, das den Starter korrodieren lässt, wie der Münchener Konzern erklärt. Dies kann nicht nur zum Versagen der Startfunktion führen, sondern auch einen Kurzschluss mit lokaler Überhitzung verursachen. „Im ungünstigsten Fall führt dies möglicherweise zu einem Fahrzeugbrand.“ Besonders brisant: Die Gefahr besteht laut BMW auch bei abgestelltem Motor. Der Hersteller rät betroffenen Kunden daher „dringend, bis zur Durchführung der Reparatur ihr Fahrzeug im Freien sowie nicht in unmittelbarer Nähe von Gebäuden abzustellen“.

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Betroffene Modelle

In Deutschland sind rund 136.500 Fahrzeuge von der Maßnahme betroffen, wie aus den Unternehmensangaben hervorgeht. Auf dem US-amerikanischen Markt müssen 196.355 Autos in die Werkstätten, wie die US-Verkehrsaufsicht NHTSA präzisierte. Eine Gesamtzahl für den weltweiten Rückruf nennt der Autobauer nicht. Die Aktion umfasst verschiedene Modelle, die zwischen September 2015 und September 2021 vom Band liefen – neben Deutschland und den USA sind auch Fahrzeuge in Asien und weiteren europäischen Märkten betroffen.

Auch Toyota-Fahrzeuge der Baureihe Supra aus den Modelljahren 2020 bis 2022 sind betroffen, da sie baugleiche Komponenten mit den BMW-Modellen verwenden und somit dasselbe Brandrisiko aufweisen.

BMW betont, dass der Austausch des Anlassers für die Kunden kostenlos erfolgt. Bislang wurden keine Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit dem Defekt gemeldet. Zur finanziellen Dimension der Rückrufaktion macht BMW keine Angaben. Da bei allen betroffenen Fahrzeugen der Starter ersetzt werden muss und einige Modelle zusätzlich eine leistungsstärkere Batterie benötigen, dürften erhebliche Kosten auf den Premiumhersteller zukommen.

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KO KOSMO-Redaktion
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