Auf dem Münchner Oktoberfest hat sich ein erschütternder Vorfall ereignet. Am Freitagmorgen entdeckten Personen auf dem Festgelände die Leiche eines Mannes im Bereich hinter dem Riesenrad. Bei dem Verstorbenen handelt es sich ersten Erkenntnissen zufolge um einen Mitarbeiter eines Schaustellerbetriebs im mittleren Lebensalter. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Münchner Polizei sowie der Kriminaldauerdienst haben inzwischen die Untersuchungen aufgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es keine Anzeichen für eine Beteiligung Dritter am Tod des Mannes. Die Einsatzkräfte vor Ort vermuten einen medizinischen Notfall als Todesursache – vermutlich ein Herz-Kreislauf-Versagen. Ob zur endgültigen Klärung der Todesumstände eine Obduktion angeordnet wird, steht derzeit noch nicht fest.
Die Rettungskräfte wurden um 6.13 Uhr wegen eines medizinischen Notfalls alarmiert und trafen bereits vier Minuten später am Einsatzort ein. Rund 30 Minuten lang versuchten sie, den etwa 60-jährigen Mann zu reanimieren, mussten jedoch letztendlich den Tod durch Herz-Kreislauf-Stillstand feststellen.
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Zweiter Todesfall
Dieser Todesfall ist nicht der erste während der diesjährigen Wiesn (Oktoberfest). Bereits am ersten Festwochenende war eine 71 Jahre alte Schaustellerin leblos in der Nähe der Schaustellerwohnwagen aufgefunden worden. Auch in diesem Fall hatten die Ermittler keine Hinweise auf Fremdeinwirkung festgestellt und gehen von einem medizinischen Notfall aus.