Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Polizist verletzt

Paketzusteller auf Drogen: Wilde Verfolgungsjagd durch Wien

Paketzusteller auf Drogen: Wilde Verfolgungsjagd durch Wien
FOTO: iStock/Lightspruch
2 Min. Lesezeit |

Ein 38-jähriger Slowake sorgte am Donnerstagabend für erhebliche Unruhe in Wien-Brigittenau. Der Paketzusteller fiel Beamten des örtlichen Stadtpolizeikommandos zunächst durch sein rücksichtsloses Fahrverhalten auf. Er überschritt mehrfach die Geschwindigkeitsbegrenzungen, hielt kaum Sicherheitsabstand und zwang andere Verkehrsteilnehmer zu plötzlichen Bremsmanövern. Als die Polizisten auf der Oberen Donaustraße versuchten, den Kleintransporter anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und versuchte zu flüchten.

Gefährliche Verfolgungsjagd

Die anschließende Verfolgungsjagd durch das Stadtgebiet führte zu gefährlichen Situationen, da der Mann stellenweise mit mehr als 50 km/h über dem erlaubten Tempolimit unterwegs war.

⇢ Filmreife Jagd nach Verkehrskontrolle in Wien: Vier Burschen, null Führerscheine

In der Staudingergasse gelang es den Einsatzkräften schließlich, den Wagen zu stoppen. Doch damit war der Einsatz noch nicht beendet: Der Fahrer verriegelte sein Fahrzeug und verweigerte das Aussteigen.

Nur durch das geöffnete Fenster konnte ein Beamter die Tür entriegeln, wobei der Slowake aktiv versuchte, ihn daran zu hindern.

⇢ Schock in Wien: Autofahrer fährt mit 180 km/h auf Menschen zu

Die Polizisten griffen daraufhin zum Pfefferspray, was den Mann zunächst nicht beeindruckte – er zog sich erneut in sein Fahrzeug zurück. Erst nach einer Weile öffnete er freiwillig die Tür und wurde vorläufig festgenommen.

Alkohol und Drogen

Die anschließenden Tests offenbarten die mutmaßlichen Gründe für sein Verhalten: Der Alkotest ergab einen Wert von 1,02 Promille, zusätzlich stand der Mann unter Drogeneinfluss. Die Beamten entzogen ihm umgehend den Führerschein und untersagten die Weiterfahrt.

Bei dem Einsatz erlitt ein Polizist leichte Verletzungen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen