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Sicherheitsmaßnahme

Nach 88-Millionen-Diebstahl: Louvre versteckt Juwelen 26 Meter unter die Erde

Nach 88-Millionen-Diebstahl: Louvre versteckt Juwelen 26 Meter unter die Erde
FOTO: EPA/Mohammed Badra
2 Min. Lesezeit |

Nach dem spektakulären Millionenraub im Louvre verschwinden die verbliebenen Kronjuwelen unter die Erde – in dieselben Tresore, die Frankreichs Goldreserven schützen.

Nach dem Einbruch im Pariser Louvre wurden Teile der kostbaren Schmuckkollektion unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen verlegt. Die wertvollen Exponate transportierte man mit Polizeibegleitung in die Tresorräume der Banque de France (französische Zentralbank), wie RTL und BFMTV übereinstimmend berichten.

Der Diebstahl am Sonntag erschütterte das renommierte Museum: Unbekannte entwendeten acht Kronjuwelen im Gesamtwert von etwa 88 Millionen Euro aus der Galerie d’Apollon. Der Vorfall hat eine grundsätzliche Diskussion über die Sicherheitsstandards des Kunsttempels ausgelöst. Welche Stücke genau nun in Sicherheit gebracht wurden, bleibt unklar – offenbar handelt es sich sowohl um verbliebene Kronjuwelen als auch weitere wertvolle Schmuckstücke aus der betroffenen Galerie.

⇢ Videoaufnahmen des spektakulären Louvre-Diebstahls!

Unterirdischer Schutz

Laut RTL fanden die Juwelen in einem Hochsicherheitstresor 26 Meter unter der Erde ihre neue Bleibe. In denselben unterirdischen Gewölben lagern bereits rund 90 Prozent der französischen Goldreserven. Eine solche Verlegung gilt als höchst ungewöhnliche Maßnahme.

⇢ Louvre-Raub: Ministerin verteidigt Sicherheit nach Millionendiebstahl

Die Tresore beherbergen seit einigen Jahren auch die Notizbücher von Leonardo da Vinci, deren Wert Experten auf mehr als 600 Millionen Euro beziffern.

Von den Tätern und der Beute fehlt weiterhin jedes Lebenszeichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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