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Juwelenraub

Videoaufnahmen des spektakulären Louvre-Diebstahls!

Videoaufnahmen des spektakulären Louvre-Diebstahls!
Foto: Youtube/Screenshot
2 Min. Lesezeit |

Acht Minuten, 88 Millionen Euro Beute und eine Überwachungskamera – der Juwelenraub im Louvre offenbart peinliche Sicherheitslücken.

Ein aufsehenerregendes Video dokumentiert die dreiste Flucht der Louvre-Diebe in Paris: Die Aufnahmen zeigen, wie zwei Täter am helllichten Tag über eine ausfahrbare Hebebühne vom Balkon der Galerie d’Apollon hinabsteigen. Während am Seine-Ufer der normale Verkehr fließt, bewegen sich die Einbrecher in aller Seelenruhe – einer trägt eine Warnweste, der andere einen Motorradhelm. Am Quai Francois Mitterrand wartet bereits ein Lastwagen mit ausgefahrenem Ausleger. Im Hintergrund der 36-sekündigen Aufnahme ist eine Stimme zu hören: „They are on scooters… they are going to leave.“ Kurz darauf ertönen Polizeisirenen. Die Täter entkommen auf Motorrollern und verschwinden spurlos.

Der gesamte Einbruch war in weniger als acht Minuten abgeschlossen. Die Täter waren kurz nach Öffnungszeit am Sonntagmorgen ins Museum eingedrungen. Besonders peinlich für die Museumsleitung: Museumsdirektorin Laurence des Cars musste zugeben, dass lediglich eine einzige Überwachungskamera auf die betroffene Galerie ausgerichtet war – und diese auch noch in die falsche Richtung zeigte.

Sicherheitslücken

Als Konsequenz soll die Anzahl der Kameras nun verdoppelt werden. Des Cars hat mittlerweile ihren Rücktritt erklärt. Die französischen Ermittlungsbehörden arbeiten unter Hochdruck an dem Fall. Staatsanwältin Laure Beccuau teilte mit, dass bereits bis zu 150 DNA-Spuren und Fingerabdrücke gesichert wurden. Von den vier Tätern fehlt jedoch bislang jede Spur.

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Wertvolle Beute

Die Diebe erbeuteten insgesamt acht kostbare Schmuckstücke mit einem Gesamtwert von 88 Millionen Euro. Unter den gestohlenen Objekten befinden sich ein Smaragd-Collier sowie Ohrringe, die einst von Napoleon an seine Gemahlin Marie-Louise verschenkt wurden. Ein Diadem aus dem 19. Jahrhundert, das Kaiserin Eugénie gehörte, ließen die Täter fallen – es wurde zwar wiedergefunden, erlitt jedoch Beschädigungen. Der Juwelenraub wird als einer der spektakulärsten Diebstähle in der französischen Geschichte eingestuft.

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Experten befürchten, dass die entwendeten Preziosen möglicherweise bereits zerlegt und auf dem Schwarzmarkt verkauft wurden – ein unwiederbringlicher Verlust für das kulturelle Erbe Frankreichs.

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KO KOSMO-Redaktion
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