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Einkommensschock

30.000 Euro weniger Gehalt – Mutterschaft Fluch oder Segen?

30.000 Euro weniger Gehalt – Mutterschaft Fluch oder Segen?
Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Die Geburt eines Kindes wirkt sich massiv auf die finanzielle Situation von Frauen aus. Während die allgemeine Aussage, dass Männer mehr als Frauen verdienen, zutrifft, zeigt sich bei genauerer Betrachtung ein differenzierteres Bild: Mit der Ankunft des ersten Kindes sinken die Einkommen von Müttern drastisch und erholen sich langfristig nicht auf das Niveau kinderloser Frauen oder Männer.

Dieses als „motherhood penalty“ (Mutterschaftsstrafe) bezeichnete Phänomen ist in Deutschland deutlich gravierender als bisher angenommen. Eine aktuelle Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim belegt: Die eigentliche Einkommenskluft verläuft heutzutage nicht primär zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen Frauen mit und ohne Kinder.

Drastische Einkommensverluste

Die Wissenschaftler Valentina Melentyeva und Lukas Riedel kommen zu einem alarmierenden Ergebnis: „Mütter verdienen im vierten Jahr nach der Geburt durchschnittlich fast 30.000 Euro weniger als gleichaltrige Frauen noch ohne Kinder.“ Diese Differenz übertrifft bisherige Schätzungen um nahezu ein Drittel.

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KO KOSMO-Redaktion
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