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Anschlag

Nachbarn fassungslos: „Netter Junge“ soll der flüchtige Attentäter sein

Nachbarn fassungslos: „Netter Junge“ soll der flüchtige Attentäter sein
FOTO: EPA/FADI YOUSEF
2 Min. Lesezeit |

Ein Anschlag mitten in Berlin – und ein Täter, den seine Nachbarn kaum wiedererkennen wollen.

In der Nacht auf Samstag fuhr ein polizeibekannter Islamist am Rande des Berliner CSD in eine Menschenmenge. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr wurde dabei eine Frau getötet und insgesamt 16 Menschen verletzt, davon drei lebensbedrohlich, acht schwer und fünf leicht. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin leitete am frühen Sonntagmorgen eine bundesweite Öffentlichkeitsfahndung nach dem 21-jährigen Abdul B. als mutmaßlichem Tatverdächtigen wegen des Verdachts eines Anschlags ein.

Die Polizei war im Anschluss weiterhin rund um die Wohnadresse des Tatverdächtigen Abdul B. präsent und sperrte die betroffene Straße ab. Laut einem Bericht von Focus Online sicherten Beamte vor Ort noch immer Spuren, das Wohnhaus selbst blieb für Unbefugte unzugänglich.

Bekanntes Umfeld

Das Umfeld rund um Abdul B.s Wohnadresse wird von Anrainern als alles andere als gewöhnlich beschrieben. Unmittelbar neben dem Gebäude befindet sich eine Spielhalle, der angrenzende Innenhof mit Parkplätzen und Mülltonnen ist regelmäßig Schauplatz lauter Feiern – zur Unzufriedenheit vieler Bewohner, die sich durch den Lärm gestört fühlen.

Wer Abdul B. aus der Nachbarschaft kennt, zeigt sich fassungslos. Übereinstimmend schildern Anwohner, die ihn seit Jahren kennen, einen freundlichen, unauffälligen Mann – „eigentlich ein netter Junge“. Für viele ist es schlicht unvorstellbar, dass er zu einer solchen Tat fähig gewesen sein soll.

Erschüttertes Umfeld

Eine Person, die ihn sein Leben lang kannte, äußerte sich besonders betroffen: Er sei im Kopf „immer der fünfjährige Abdul geblieben“. Der Anblick seines Fotos habe sie zutiefst erschüttert. Abdul B. soll zuletzt gemeinsam mit seiner Mutter und drei Schwestern in dem Haus gelebt haben.

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KO KOSMO-Redaktion
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