Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Drama

Alkohol am Steuer: Raser rammt Fahrzeug auf Autobahn – Insassen verbrennen

Alkohol am Steuer: Raser rammt Fahrzeug auf Autobahn – Insassen verbrennen
FOTO: FF Lang
2 Min. Lesezeit |

Tödlicher Crash auf der A9: Ein alkoholisierter Fahrer überlebt, während zwei Menschen in ihrem brennenden Fahrzeug sterben. Die Einsatzkräfte kämpfen mit den Folgen.

In der Nacht auf Samstag forderte ein verheerender Verkehrsunfall auf der Pyhrnautobahn bei Lebring zwei Menschenleben. Ein 38-jähriger Autofahrer aus dem Bezirk Leibnitz, der unter Alkoholeinfluss stand, kollidierte mit überhöhter Geschwindigkeit mit einem ungarischen Fahrzeug. Der Aufprall war so heftig, dass der Wagen der ungarischen Insassen sofort in Flammen aufging. Für beide Personen im brennenden Fahrzeug kam jede Hilfe zu spät.

Der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon. Die A9 musste während der Bergungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt werden. Wie Polizeisprecher Markus Lamb mitteilte, dauern die Ermittlungen und die Spurensicherung noch an. Die Staatsanwaltschaft Graz hat bereits eine Obduktion angeordnet, um die Identität der Verstorbenen zweifelsfrei festzustellen. Zudem wurde ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs beauftragt.

⇢ LKW-Fahrer wollte Kollegen überholen: PKW-Lenker (22) stirbt

Dramatische Einsatzszenen

Der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Lebring, Gottfried Rosenzopf, schilderte die dramatischen Momente am Unfallort gegenüber der Krone. Seine Einsatzkräfte waren rasch zur Stelle, standen jedoch vor einem erschütternden Szenario. „Du wirst aus dem Schlaf gerissen und fährst mit dem Gedanken hin, zu helfen. Und dann siehst du aber, dass nichts mehr geht und grübelst, ob man nicht schneller dort sein hätte können“, beschrieb Rosenzopf die belastende Situation.

Die Kooperation zwischen den verschiedenen Einsatzorganisationen – Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei – verlief nach Angaben von Rosenzopf reibungslos.

Nun steht eine intensive Nachbesprechung mit allen beteiligten Feuerwehrkräften an, um das traumatische Ereignis gemeinsam zu verarbeiten.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen