**Nach einem Mossad-Hinweis entdeckte der österreichische Staatsschutz ein brisantes Waffenlager in Wien. Das Arsenal sollte offenbar für Anschläge gegen jüdische Ziele dienen.**
Ein Waffenversteck in einem Wiener Lagerraum enthüllte ein erschreckendes Arsenal: fünf einsatzbereite Pistolen, zehn Magazine, mehr als hundert Schuss Munition sowie diverse Sprengsätze. Die Entdeckung gelang Ermittlern der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) nach einem gezielten Hinweis des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad. Diese Operation markiert einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen illegalen Waffenhandel und international vernetzte terroristische Strukturen.
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Nach dem militärischen Zusammenbruch in Gaza versucht die Hamas offenbar, ein europaweites Netzwerk aus Waffendepots und inaktiven Terrorzellen zu etablieren. Wien scheint dabei als strategischer Knotenpunkt für logistische Operationen gedient zu haben. Die jüngsten Entdeckungen verdeutlichen die unmittelbare Anschlagsgefahr auch auf österreichischem Boden.
Nach Angaben des Mossad waren die sichergestellten Waffen für Attacken gegen jüdische Einrichtungen in Europa vorgesehen. Israelische Sicherheitskreise verweisen auf Verbindungen zu einem hochrangigen Hamas-Funktionär im Exil, dessen Sohn nach einem Treffen mit seinem Vater offenbar in Europa operativ tätig wurde.
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Internationale Ermittlungen
Die länderübergreifende Ermittlungsarbeit führte zur Identifizierung eines 39-jährigen britischen Staatsbürgers als Hauptverdächtigen. Er steht unter dringendem Verdacht, direkt mit dem Waffendepot und der europaweit agierenden Terrorzelle in Verbindung zu stehen. Die britischen Behörden nahmen den Mann am 3. November 2025 in London fest.
Das Hamas-Politbüro dementiert indes jegliche Verbindung zu den Vorfällen. Der Mossad bekräftigt hingegen seine Entschlossenheit, potenzielle Anschläge zu vereiteln und jüdische Gemeinschaften weltweit zu schützen.
Behördliche Reaktionen
Innenminister Gerhard Karner betont: „Der aktuelle Fall zeigt einmal mehr: Die Direktion Staatsschutz Nachrichtendienst ist international exzellent vernetzt und geht konsequent gegen jede Form von Extremismus vor.“ Der Auftrag ist klar: Null Toleranz gegenüber Terroristen.
Staatssekretär Jörg Leichtfried ergänzt: „Das engagierte Handeln und die sorgfältige Ermittlungsarbeit der DSN haben entscheidend zu diesem erfolgreichen Waffenfund beigetragen – ein starkes Zeichen für ihre Professionalität und ihren Einsatz für die Sicherheit von unseren Mitmenschen.“
Ein starkes Zeichen für ihre Professionalität und ihren Einsatz für die Sicherheit von unseren Mitmenschen.