Der Verfassungsschutz hat einen 15-jährigen Österreicher erneut in Gewahrsam genommen, nachdem dieser trotz früherer Festnahme und Betreuungsmaßnahmen weiterhin eine starke Neigung zu radikal-islamistischem Gedankengut zeigte. Der Jugendliche war bereits im Feber wegen konkreter Terrorpläne festgenommen worden, wurde jedoch im Oktober kurzzeitig aus der Haft entlassen.
Ermittler des Landesamts Staatsschutz und Extremismusbekämpfung stellten bei fortlaufenden Untersuchungen fest, dass die Radikalisierung des Teenagers ungebrochen anhielt. Nach Information der Staatsanwaltschaft erfolgte eine Durchsuchung seiner Wohnung in Wien-Hernals unter Beteiligung der Eliteeinheit Cobra. Bei der Aktion wurde das Mobiltelefon des Verdächtigen beschlagnahmt, dessen Datenauswertung noch aussteht.
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Vorgeschichte des Falls
Die Sicherheitsbehörden beobachten den Jugendlichen bereits seit längerer Zeit aufgrund seiner ausgeprägten Radikalisierungstendenzen. Seine erste Festnahme erfolgte im Feber 2025 im Alter von 14 Jahren, als er konkrete Anschlagspläne verfolgte. Anschließend verblieb er bis Oktober in Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation.
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Aktuelle Entwicklung
Am vergangenen Dienstag wurde der 15-Jährige auf Anordnung der Wiener Staatsanwaltschaft erneut verhaftet und in eine Justizanstalt überstellt. Ihm wird versuchtes verbrecherisches Komplott vorgeworfen.
Bisher verweigert der Beschuldigte jede Aussage zu den Vorwürfen.