Während Trump die japanische Premierministerin öffentlich kritisiert, demonstriert Taiwans Präsident seine Solidarität mit Japan – auf kulinarische Weise.
Während Diskussionen über einen neuen Friedensplan für die Ukraine internationale Aufmerksamkeit erregen, verschärft sich parallel dazu eine Krisensituation in Ostasien. Bei seinem Japan-Besuch Ende Oktober traf der designierte US-Präsident Trump die neue japanische Premierministerin Takaichi, wobei beide offenbar eine gute Gesprächsbasis fanden. Inzwischen kritisiert Trump jedoch die selbsternannte „Eiserne Lady Asiens“ öffentlich.
Trump-Takaichi Spannungen
In Taiwan demonstriert Präsident Lai Ching-te unterdessen seine Solidarität mit Japan durch demonstrativen Sushi-Konsum. Auch Taiwans Außenminister Lin Chia-lung bestellte für seine Mitarbeiter Jakobsmuschel-Sashimi und erklärte auf Facebook, dies geschehe „zur Unterstützung Japans“.
In diplomatischen Kreisen wächst zunehmend die Besorgnis, dass Trump in seiner kommenden Amtszeit die Unterstützung für Taiwan aufgeben könnte.