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Schicksalsschlag

Doppelte Tragödie: Vater stirbt genau eine Woche nach Mord an Sohn

Doppelte Tragödie: Vater stirbt genau eine Woche nach Mord an Sohn
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Doppelte Tragödie in Linz: Eine Woche nach dem brutalen Mord an einem Immobilienmakler stirbt auch dessen Vater an Herzversagen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Nach dem Tod eines 49-jährigen Immobilienmaklers aus Linz hat die Polizei nun bestätigt, dass auch dessen 86-jähriger Vater, ein pensionierter Arzt, verstorben ist. Der Senior erlag am Samstag in seiner Villa einem Herzinfarkt – exakt eine Woche nach dem gewaltsamen Tod seines Sohnes. Die Ermittler fanden keine Anzeichen für Fremdverschulden, gehen von natürlichen Todesumständen aus. Dennoch ordnete die Staatsanwaltschaft vorsorglich eine Obduktion an, um jeglichen Spekulationen vorzubeugen.

Der Kriminalfall in der Linzer Harrachstraße hält die Ermittler seit mehr als einer Woche in Atem. In der Nacht zum 18. Jänner wurde der Immobilienmakler in seinem Penthouse offenbar Opfer eines brutalen Überfalls. Der Angreifer fesselte den 49-Jährigen mit Klebeband an Händen und Füßen und versetzte ihm mehrere Schläge. Der Makler starb kurz darauf an den Folgen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas.

Erst am darauffolgenden Montag gegen 13 Uhr machte sein Bruder die schreckliche Entdeckung, nachdem der Hund des Opfers allein im Treppenhaus gesichtet worden war. Im Badezimmer der Dachgeschosswohnung fand er seinen Bruder – bekleidet, gefesselt und mit deutlichen Verletzungsspuren.

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Forensische Untersuchungen

Mehrere Tage lang sicherten die Ermittler Spuren am Tatort und beschlagnahmten auch das Fahrzeug des Getöteten. Wie am Montag bekannt wurde, könnten die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen in den kommenden Tagen eintreffen. Die Ermittler hoffen, dass DNA-Material oder Fingerabdrücke zur Identifizierung des Täters führen.

Besonders beunruhigend erscheint der zeitliche Ablauf: Zwischen der Tat in der Nacht zum Sonntag und dem Auffinden des Leichnams am Montag könnten bis zu 40 Stunden vergangen sein – genug Zeit für den Täter, sich weit vom Tatort zu entfernen oder sogar per Langstreckenflug das Land zu verlassen.

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Zeugenaufruf

Die Polizei bittet Personen, die in der Harrachstraße in Linz ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, sich mit dem Landeskriminalamt Oberösterreich unter der Telefonnummer 059133 403333 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden – auf Wunsch auch anonym.

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KO KOSMO-Redaktion
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