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Gewaltverbrechen

Gefesselt und erschlagen: Bruder findet Linzer (49) tot in Wohnung

Gefesselt und erschlagen: Bruder findet Linzer (49) tot in Wohnung
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

**Gefesselt und getötet in der eigenen Wohnung – ein 49-jähriger Linzer wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Spuren deuten auf Täter aus seinem Umfeld hin.**

In Linz wurde ein 49-jähriger Mann in seiner Wohnung in der Harrachstraße getötet. Die Leiche des Mannes, die Fesselspuren aufwies, wurde am Montagnachmittag von seinem Bruder entdeckt. Der Tatzeitpunkt wird auf die Nacht zum Sonntag datiert. Die Ermittlungsbehörden haben am Tatort umfangreiches Beweismaterial in Form von DNA-Spuren und Fingerabdrücken sichergestellt. Mit ersten Ergebnissen der forensischen Untersuchungen rechnen die Ermittler bis Mittwoch.

Die Wohnung des Opfers weist deutliche Anzeichen eines Kampfes auf. Die Ermittler untersuchen derzeit, ob das Tatwerkzeug aus der Wohnung des Getöteten stammt oder von den Tätern mitgebracht wurde. Im Fokus der polizeilichen Ermittlungen stehen das persönliche Umfeld des Verstorbenen sowie mögliche Verbindungen zur Drogenszene und zum Rotlichtmilieu.

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Umfangreiche Ermittlungen

Die Polizei wertet aktuell sämtliche Aufzeichnungen der Überwachungskameras im Bereich der Harrachstraße in Linz aus, um Hinweise auf die Täter zu erlangen. Aus ermittlungstaktischen Gründen hält sich die Polizei mit weiteren Details zurück, um den Kreis potenzieller Verdächtiger nicht einzuschränken.

Der Getötete stammte aus einer vermögenden Familie und verfügte über ein ausgedehntes soziales Netzwerk. Diese Tatsache könnte die Zeugenbefragungen in die Länge ziehen. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es Hinweise darauf, dass Kokain im Umfeld des Opfers eine Rolle gespielt haben könnte.

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Täter vermutlich bekannt

Die Ermittler gehen davon aus, dass der 49-Jährige seine Mörder kannte, da keine Einbruchsspuren festgestellt wurden. Die Bevölkerung wird weiterhin um sachdienliche Hinweise gebeten, die auch anonym beim Journaldienst der Landespolizeidirektion Oberösterreich abgegeben werden können.

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KO KOSMO-Redaktion
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