Was zunächst wie ein natürlicher Tod wirkte, entpuppte sich als Verbrechen: Eine 87-Jährige wurde in ihrem Wiener Pflegeheim getötet. Die Ermittlungen laufen.
In einem Pensionistenheim in Wien-Döbling wurde am Dienstag eine 87-jährige Bewohnerin leblos aufgefunden. Die Seniorin lag gegen 13.45 Uhr tot in ihrem Bett, wobei die vorgefundenen Spuren am Tatort sofort Verdachtsmomente auslösten. Obwohl auf den ersten Blick keine eindeutigen Anzeichen einer Gewalttat erkennbar waren, erschienen die Umstände den Einsatzkräften verdächtig genug, um ein Fremdverschulden in Betracht zu ziehen.
Obduktion bestätigt
Die am Mittwochabend durchgeführte gerichtsmedizinische Untersuchung brachte nun Gewissheit: Wie die Polizei am Donnerstag bekannt gab, bestätigte das vorläufige Obduktionsergebnis den anfänglichen Verdacht. Es handelt sich zweifelsfrei um ein Tötungsdelikt. Die genaue Todesursache wird von den Behörden bewusst zurückgehalten – diese Information sei „Täterwissen“, erklärte Polizeisprecherin Irina Steirer gegenüber den Medien.
Die Ermittlungen in diesem Fall hat inzwischen das Landeskriminalamt übernommen. Derzeit konzentrieren sich die Kriminalbeamten auf die Spurensicherung am Tatort. Die Untersuchungen werden in alle Richtungen geführt.
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Um den Fortgang der Ermittlungsarbeit nicht zu gefährden, werden vorerst keine weiteren Einzelheiten zum Fall veröffentlicht.