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Fahndung

Waffen erbeutet und über die Grenze geflüchtet: Großfahndung nach Einbruch

Waffen erbeutet und über die Grenze geflüchtet: Großfahndung nach Einbruch
FOTO: iStock/Chalabala
2 Min. Lesezeit |

Ein Einbruch in ein Waffengeschäft in Innsbruck, ein verunfallter Fluchtwagen in Bayern und die Täter sind weiterhin auf der Flucht.

In den frühen Morgenstunden brachen bislang unbekannte Täter in ein Waffengeschäft in Innsbruck ein. Nach der Tat flüchteten sie mit einem Fahrzeug über den Zirler Berg in Richtung Deutschland und gelangten bis in den Raum Mittenwald. Die österreichische und deutsche Polizei leiteten daraufhin eine groß angelegte Fahndung ein. Die bayerischen Behörden können derzeit nicht ausschließen, dass die Gesuchten bewaffnet sind.

Am Zirler Berg bemerkte eine Polizeistreife das verdächtige Fahrzeug und nahm die Verfolgung auf. Bei Mittenwald verlor die Polizei den Sichtkontakt zu dem Fluchtfahrzeug. Wenig später wurde der verunfallte Wagen ohne Insassen entdeckt – die Verdächtigen hatten ihre Flucht zu Fuß fortgesetzt. Im Raum Mittenwald sind zahlreiche Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Auch die österreichische Sondereinheit Cobra wurde am Grenzübergang zwischen Scharnitz und Mittenwald eingesetzt.

Warnung an Bevölkerung

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd warnt die Bevölkerung vor den weiterhin flüchtigen Tatverdächtigen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie bewaffnet sind. Die Polizei fordert deshalb dazu auf, keine Anhalter mitzunehmen und verdächtige Personen nicht selbst anzusprechen. Auffällige Beobachtungen und Hinweise sollen unverzüglich der Polizei gemeldet werden.

Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen die Einbrecher mehrere Waffen aus dem Geschäft entwendet haben. Die Polizei hatte zunächst offengelassen, ob tatsächlich Waffen gestohlen wurden. Die Ermittlungen dazu laufen.

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KO KOSMO-Redaktion
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