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Kassenzukunft

Einkauf ohne Warten: Billa testet Revolution beim Einkaufen

Einkauf ohne Warten: Billa testet Revolution beim Einkaufen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Einkaufen ohne Warteschlange – Billa testet in Wien ein System, das den Gang zur Kasse überflüssig machen könnte.

In einer Billa-Plus-Filiale in Wien-Penzing läuft derzeit ein Pilotprojekt, das den Einkaufsalltag grundlegend verändern könnte: Handscanner erlauben es den Kundinnen und Kunden, ihre Waren selbst zu erfassen – ohne Warteschlange an der herkömmlichen Kasse.

So funktioniert’s

Das Prinzip ist denkbar unkompliziert: In der Filiale in der Bergmillergasse stehen insgesamt 30 Handscanner bereit, die ohne vorherige Anmeldung und ohne App sofort genutzt werden können. Die Produkte werden direkt am Regal eingescannt, ein akustisches Signal bestätigt die Erfassung.

Die Waren wandern unmittelbar in den Einkaufswagen, Mengenänderungen sind jederzeit möglich. Auch die jö-Karte sowie Rabattgutscheine lassen sich über das Gerät einlösen. Am Ende des Einkaufs generiert das System einen QR-Code, mit dem die Zahlung an einer eigens eingerichteten Express-Kassa abgewickelt wird.

Geplante Ausweitung

Neben dem Standort in Wien-Penzing läuft ein weiterer Test in der Billa-Plus-Filiale in der Lassallestraße. Für Ende Oktober ist die Ausweitung auf einen Standort in Stockerau vorgesehen. Billa-Vorstand Kai Pataky sieht in dem System die Möglichkeit, den Einkauf „noch einfacher und zeitsparender“ zu gestalten und einen „raschen, möglichst effizienten Kassavorgang“ zu ermöglichen.

Die laufende Testphase soll zeigen, ob eine flächendeckende Einführung in weiteren Filialen sinnvoll ist. Billa betreibt in Wien derzeit mehr als 332 Standorte und plant bis 2026 Investitionen in Höhe von 20,5 Millionen Euro – das neue Kassensystem ist Teil dieser umfassenden Modernisierungsstrategie. Vertriebsdirektor Hamed Mohseni betonte dabei den Anspruch des Unternehmens, „gezielt in die Nahversorgung in Wien“ zu investieren.

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KO KOSMO-Redaktion
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