Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Oktoberfest

„Du bist hier nicht zu Hause“: ÖVP-Politiker sorgt für Rassismus-Eklat (VIDEO)

„Du bist hier nicht zu Hause“: ÖVP-Politiker sorgt für Rassismus-Eklat (VIDEO)
FOTO: Screenshot Instagram
2 Min. Lesezeit |

Ein Oktoberfest-Video sorgt für Aufruhr: Ein Tiroler ÖVP-Funktionär steht nach rassistischen Aussagen unter massivem Druck.

Ein Tiroler ÖVP-Funktionär hat auf dem Münchner Oktoberfest mit rassistischen Äußerungen für einen handfesten Skandal gesorgt. Ein Video, das den Vorfall dokumentiert, verbreitete sich rasch in den sozialen Medien und löste breite öffentliche Empörung aus. In der Aufnahme ist zu hören, wie der Funktionär zu einem Mann sagt: „Du bist hier nicht zu Hause, sondern die Deutschen.“

Öffentliche Entschuldigung

Der betroffene Unternehmer meldete sich in der Folge öffentlich zu Wort und entschuldigte sich für seinen Auftritt. „Ich habe zu viel getrunken und Dinge gesagt, die absolut inakzeptabel und nicht in Ordnung sind“, erklärte er. Auch die Tiroler Gemüsebauern, denen der Funktionär angehört, rückten umgehend von den Aussagen ab und betonten, dass diese den Werten ihres Vereins in keiner Weise entsprächen.

Politische Reaktionen

Aus der Politik kamen scharfe Reaktionen. Tirols Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth stellte klar: „Rassismus ist durch nichts zu relativieren.“ Unterstützung erhielt er von SPÖ-Klubobfrau Elisabeth Fleischanderl, die den Vorfall ebenfalls scharf verurteilte.

Auch Cornelia Hagele, Landesrätin der Tiroler Volkspartei, distanzierte sich unmissverständlich von ihrem Parteikollegen: „Solche Aussagen sind klar zu verurteilen“, so Hagele, die zugleich auf die Notwendigkeit eines respektvollen Miteinanders unabhängig von Herkunft verwies.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen