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Song Contest

ESC 2026: Strenge Sicherheitskontrollen – Stadthalle wird zur Festung

ESC 2026: Strenge Sicherheitskontrollen – Stadthalle wird zur Festung
FOTO: Wiener Stadthalle
3 Min. Lesezeit |

Wien rüstet sich für den ESC 2026 – mit Kaffeehauscharme im Greenroom und Flughafensicherheit in der Stadthalle.

Der ORF informierte am Donnerstag über aktuelle Planungsdetails zum Eurovision Song Contest 2026. Der Greenroom – jener Bereich, in dem sich Künstlerinnen, Künstler und ihre Teams während der Veranstaltung aufhalten – erhält in diesem Jahr eine besondere Gestaltung. „Wir stellen uns nicht nur die Frage, ob da weiße, braune oder graue Sessel drinstehen. Wir machen daraus ein Kaffeehaus“, erläuterte ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz.

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Der CO2-Fußabdruck soll auf ein Minimum reduziert werden, angestrebt werden die Zertifikate „Green Event“ und „Green Producing“. Im Fokus stehen dabei Mobilität, Logistik, Abfallmanagement und Energieverbrauch.

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Strenges Sicherheitskonzept

Allein in der Wiener Stadthalle werden täglich 500 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Die Polizei ist sowohl in Uniform als auch in Zivil präsent, ergänzt durch Spezialkräfte und Diensthundeeinheiten. Gegen mögliche Drohnenbedrohungen sind eigens entwickelte Abwehrmaßnahmen vorgesehen.

Sämtliche Tickets sind personalisiert; beim Einlass gilt für alle Besucherinnen und Besucher – ausgenommen Kinder – Ausweispflicht. Tickets dürfen weder ausgedruckt noch als Screenshot vorgezeigt werden, da sich der QR-Code fortlaufend aktualisiert und damit Fälschungen ausgeschlossen werden. Die Einlasskontrollen sind mit jenen an Flughäfen vergleichbar und können entsprechende Wartezeiten mit sich bringen.

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In die Halle darf nur mitgenommen werden, was in eine Hosentasche passt – einzige Ausnahme sind durchsichtige Behältnisse im Format bis maximal A6. Wer dennoch mit Rucksack oder Handtasche anreist, kann diese in Schließfächern rund um die Wiener Stadthalle deponieren. Alle am Event beteiligten Personen werden bereits im Vorfeld umfassenden Sicherheitsüberprüfungen unterzogen.

„Die Wiener Polizei bringt umfassende Erfahrung bei Großveranstaltungen mit. Ein wesentlicher Bestandteil ist der enge Austausch mit jenen Polizeibehörden, die bei früheren Eurovision-Austragungsorten verantwortlich waren. Der erhöhten Bedrohungslage begegnen wir mit Erfahrung, Expertise und internationaler Vernetzung“, erklärte Landespolizei-Vizepräsident Dieter Csefan.

Zweite Ticketwelle

Gemeinsam mit dem Innenministerium und der EBU wurde eine „Cybersecurity Coordination Group“ ins Leben gerufen, die den Schutz der digitalen Infrastruktur sicherstellen soll. „Unsere Lagebilder erlauben es uns, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen“, betonte ORF-Technikdirektor Harald Kräuter. Darüber hinaus werden auch jene Hotels, in denen die ESC-Teilnehmenden untergebracht sind, unterstützt – etwa beim Absichern von Buchungssystemen und WLAN-Verbindungen.

Wer noch keine Karten ergattert hat, bekommt am 26. März um 15 Uhr eine weitere Gelegenheit: Mit dem Start der zweiten Verkaufswelle gelangen Restkarten in den Verkauf. Die Wiener Stadthalle fasst beim ESC 2026 insgesamt 16.000 Zuschauer. Die genaue Anzahl der Restkarten steht noch nicht fest, es dürfte sich jedoch nur um einige tausend Tickets handeln – vorwiegend solche, die von Delegationen oder Partnerorganisationen nicht in Anspruch genommen wurden.

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann empfiehlt Interessierten, sich vorab zu registrieren. „Zuerst registrieren und dann Daumen drücken“, so sein Rat.

Wie bereits beim ersten Verkaufsstart ist auch diesmal damit zu rechnen, dass die verfügbaren Karten rasch vergriffen sein werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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