Nächtlicher Crash auf der A9: Ein Lkw kracht in eine Betonwand – und hinterlässt mehr als nur Trümmer.
Auf der A9 bei Gratkorn ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch gegen 1.20 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Lkw-Fahrer verlor in Fahrtrichtung Linz die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte im Bereich einer Baustelle gegen eine Betonwand. Der Fahrer blieb dabei wie durch ein Wunder unverletzt – an Fahrzeug und Mauer entstanden jedoch massive Schäden.
Massive Folgeschäden
Neben der Sattelzugmaschine, an der erheblicher Sachschaden entstand, wurde auch ein nachfolgendes Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen. Beide Lkw mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Mittelleitschiene war auf einer Strecke von mehr als 100 Metern stark beschädigt.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der Dieseltank als auch die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt, sodass Diesel und Öl austraten. Die Flüssigkeiten verteilten sich auf dem Mittelstreifen sowie im aufgefrästen Fahrbahnbereich der Autobahn. Wegen ausgetretener Betriebsflüssigkeiten musste die Landeswarnzentrale verständigt werden.
Aufwendige Reinigung
Die Freiwilligen Feuerwehren Gratkorn, Frohnleiten und Friesach sicherten die noch im Fahrzeug verbliebenen Betriebsflüssigkeiten und pumpten diese in einen externen Behälter um. Das bereits ausgelaufene Öl wurde von der Asfinag gebunden. Aufgrund der in den Untergrund versickerten Flüssigkeiten wurde zusätzlich die Landeswarnzentrale informiert.
Nach einer Begutachtung der Unfallstelle ordnete die Asfinag die Abtragung des kontaminierten Materials an und führte diese auch selbst durch.