Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Anstieg

Polizei warnt: Einbrüche in Garagen und Kellern explodieren

Polizei warnt: Einbrüche in Garagen und Kellern explodieren
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Einbrecher in Österreich ändern ihre Taktik und das mit Erfolg. Ein Bereich des Zuhauses gerät dabei besonders ins Visier.

Einbrecher in Österreich suchen sich zunehmend neue Ziele: Statt Wohnungen geraten Kellerabteile und Garagen ins Visier und das vor allem am helllichten Tag.

Wie das Innenministerium bestätigt, ging die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 6.828 Fälle zurück. Gleichzeitig verzeichneten Kellerabteile und Garagen einen deutlichen Anstieg: Mit 10.139 Fällen wurden dort fast acht Prozent mehr Einbrüche registriert als im Vorjahr.

Neue Tatziele

Aus Sicht der Polizei liegt die Erklärung für diesen Trend auf der Hand. Kellerabteile bieten Tätern vergleichsweise günstige Bedingungen – sie sind häufig unzureichend gesichert und fallen selten auf. „Kellerabteile liegen oft abseits der Wohnungen und werden seltener kontrolliert“, heißt es von der Polizei.

Auch der Tatzeitpunkt hat sich verschoben: Einbrüche ereignen sich nun vermehrt tagsüber, mit einem Schwerpunkt rund um die Mittagsstunden – zu einer Zeit, zu der viele Bewohner nicht zu Hause sind.

Polizeiliche Empfehlungen

Als Schutzmaßnahmen empfiehlt die Polizei den Einbau widerstandsfähigerer Türen und Schlösser sowie ein wachsames Miteinander in der Nachbarschaft. Kriminalpräventionsexpertin Stefanie Berger ergänzt einen weiteren Ansatz: „Häuser und Wohnungen sollten aus der Sicht eines möglichen Täters betrachtet werden.“

Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei Kellerabteilen und schwer einsehbaren Bereichen. Wer tagsüber Auffälliges bemerkt, sollte dies umgehend der Polizei melden.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen